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Asylantrag: Petitionsausschuss macht mongolischer Familie aus Dorsten Hoffnung

hzAsylverfahren

Die Chancen, dass die mongolische Familie Ankhbayar in Dorsten bleiben kann, sind offenbar gestiegen. Bei der Anhörung vor dem Petitionsausschuss hat es eine Art Vergleich gegeben.

Dorsten

, 24.04.2019 / Lesedauer: 2 min

„Wir haben nun noch ein paar Hausaufgaben zu machen und sind unserem Ziel, der Familie den Verbleib in Deutschland zu ermöglichen, wieder ein Stück näher gekommen“, sagte Dirk Berger am Dienstag. Ins Detail mag er derzeit aber nicht gehen. „Im Juni oder Juli werde ich wohl Neuigkeiten berichten können.“

Berger hatte im letzten Jahr eine Online-Petition initiiert und den Petitionsausschuss auf das Schicksal der Familie aufmerksam gemacht.

Ausländerbehörde hat keinen Spielraum

Für die Anhörung waren kürzlich auch Vertreter der Ausländerbehörde der Stadt Dorsten in Düsseldorf. „Für die Unterstützung und das Entgegenkommen kann ich mich nur bedanken“, betonte Berger. „Die Kommune hat in solchen Fällen keinen Spielraum hat und muss die Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge umsetzen.“

Der Asylantrag war im Dezember 2018 rechtskräftig abgelehnt worden. Der Vater hatte daraufhin die freiwillige Ausreise unterschrieben. Die inzwischen fünfköpfige Familie war vor mehr als vier Jahren aus der Mongolei nach Dorsten gekommen, weil sich die Eltern bessere Bildungschancen für ihre Kinder erhofft hatten.

Der Sohn besucht das Gymnasium Petrinum, die ältere Tochter die Agathaschule. Die jüngere Tochter (3) ist in Dorsten zur Welt gekommen.

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