„Schlecht behandelt gefühlt“: Dorstener (18) nach Axt-Attacke in U-Haft

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Ein 18-Jähriger aus Dorsten hatte am Montag mit einer Axt auf einen Arbeitskollegen in einem Raesfelder Autohaus eingeschlagen.
Ein 18-Jähriger aus Dorsten hatte am Montag mit einer Axt auf einen Arbeitskollegen in einem Raesfelder Autohaus eingeschlagen. © Guido Bludau (A)
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Ein 18-jähriger Dorstener hatte am Montagmorgen (11.7.) für einen Schreckmoment gesorgt. Mit einer Axt ist der Kfz-Mechatroniker in Ausbildung auf einen Arbeitskollegen des Autohauses Gudel in Raesfeld losgegangen. Dieser wurde am Rücken verletzt, konnte aber das Krankenhaus bereits am Abend wieder verlassen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Oberstaatsanwalt Dirk Ollech noch keine Angaben zu einem möglichen Motiv gemacht. Am frühen Dienstagnachmittag (12.7.) konnte Ollech aber bereits von ersten Erkenntnissen berichten.

Erste Hinweise würden daraufhin deuten, dass es Probleme in der Ausbildung gegeben habe. In einer am Nachmittag veröffentlichten Mitteilung bestätigt dies Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Götze. „Der Beschuldigte soll sich nicht gut behandelt gefühlt haben.“

Gezielt sei der Angriff auf den Geschädigten nach Erkenntnissen der Ermittler aber wohl nicht gewesen. Das 33-jährige Opfer soll dem Beschuldigten eher zufällig an einer zu einem Bürobereich führenden Treppe begegnet sein.

Am Dienstag (12.7.) ordnete ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Borken Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an. „Ihm wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen“, erklärt Oberstaatsanwalt Dirk Ollech.

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