Baumschutzsatzung: CDU macht einen Kompromissvorschlag

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In der Vergangenheit waren CDU und FDP in Dorsten gemeinsam immer gegen eine Baumschutzsatzung. Doch jetzt gibt es eine Annäherung an SPD und Grüne: Die Verwaltung soll das Thema prüfen.

Dorsten

, 10.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor gut zehn Jahren hatten CDU und FDP die Baumschutzsatzung in Dorsten mit vereinten Kräften gekippt, vor drei Jahren einen Änderungsantrag der Grünen noch in Bausch und Bogen abgelehnt. Jetzt gehen sie bei diesem Thema einen Kompromissvorschlag ein.

In der letzten Sitzung des Dorstener Umwelt- und Planungsausschusses stand ein gemeinsamer Antrag von SPD und Grünen auf der Tagesordnung, die Baumschutzsatzung wieder einzuführen. Der wurde zwar nicht verabschiedet, aber auch die FDP folgte einem schließlich einstimmig von allen Fraktionen mitgetragenen Antrag von Rainer Thieken (CDU): Mit dem Ziel, die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung vorzubereiten, wird die Verwaltung darin mit der Abarbeitung von drei Themenfeldern beauftragt.

Kosten und Personal

Die Rathaus-Mitarbeiter sollen die Entwicklung der Baumdichte in fünf unterschiedlichen Bereichen der Stadt in den letzten 20 Jahren mit Hilfe alter Luftaufnahmen ermitteln, sollen eine Liste mit „modernen und differenzierten“ Baumschutzsatzungen aus der Region zusammenstellen und den zusätzlichen Finanz- und Personalbedarf benennen, der bei der Einführung und späteren Kontrolle einer solchen Satzung anfällt.

Zudem sollen die im Rat der Stadt vertreten Fraktionen zu dem Thema eine interfraktionelle Arbeitsgruppe einrichten.

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