Boos fordert mehr Respekt in der Politik

DORSTEN Deutliche Worte zum Thema „Mindestlohn“ fand die FDP-Bundestagsabgeordnete Ulrike Flach am Sonntag im Hotel Berken. „Wer meint, dass Soziale Marktwirtschaft mit Gerechtigkeit gleichzusetzen ist, der irrt“, sagte die Gastrednerin des Neujahrsempfangs der Dorstener Freidemokraten.

von Von Michael Klein

, 13.01.2008, 15:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mindestlöhne würden nur diejenigen treffen, für die sie eigentlich gedacht seien: Die unteren Einkommensgruppen. „Jeder Unternehmer würde doch sofort diese Mitarbeiter entlassen, wenn deren Löhne aus seiner Sicht zu hoch sind.“ In seiner Begrüßungsrede forderte FDP-Fraktionsvorsitzender Thomas Boos alle Dorstener Politiker dazu auf, sich gegenseitig wieder mit mehr Respekt zu begegnen. „Die Diskussionen sind von zu viel Misstrauen geprägt. Dies verbreitere die Kluft zwischen der Politik und Bürgern.

Vorbildfunktion einnehmen

„Wir Politiker müssen eine Vorbildfunktion übernehmen“, so Boos - gerade im Hinblick auf die Grundsatzentscheidungen der Dorstener Politik in nächster Zeit: Flächenentwicklung und Einzelhandelskonzept. FDP-Stadtverbands-Vorsitzender Marc Liebehenz konnte auch Gäste von SPD und CDU begrüßen. Er freute sich insbesondere darüber, dass er gemeinsam mit Ulrike Flach das Dorstener FDP-Urgestein Ingo Stoffel mit der Verdienst-Nadel der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker auszeichnen konnte.

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