Den Umschlag mit Inhalt hätte Hubert Mengede gerne zeitnah auf dem Tisch gehabt; leider hat er aus unerfindlichen Gründen, so die Post, seine Briefwahlunterlagen nicht bekommen. © picture alliance/dpa
Kommunalwahl in Dorsten

Briefwähler wartete vergeblich auf Post – dann ging er zum Wahlamt

Ein Dorstener Briefwähler wartete eine Woche. Dann zwei. Dann drei. Dann wurde es ihm zu bunt und er erkundigte sich im Wahlamt, wo seine Briefwahlunterlagen bleiben.

So hatte sich Hubert Mengede aus Dorsten die Briefwahl nicht vorgestellt. „Ich habe meine Unterlagen beantragt, aber nicht bekommen“, sagte er uns. Der Dorstener wartete drei Wochen lang vergeblich auf die Post. Am Ende wurde es ihm zu bunt und er ging zum Wahlamt an der Bismarckstraße 5, um sich seine Wahlzettel abzuholen. „Ich fahre bald in den Urlaub und wollte unbedingt vorher noch gewählt haben“, so Mengede.

14.349 Dorstener haben Briefwahl beantragt

Keine große Mehrbelastung für die Zusteller

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Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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