Corona: Krisenstab der Stadt spricht dringende Empfehlungen aus

Coronavirus

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen im Kreis Recklinghausen rät der Krisenstab der Stadt Dorsten zur Vorsicht und spricht dringende Empfehlungen aus.

Dorsten

09.10.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen im Kreis Recklinghausen rät der Krisenstab der Stadt Dorsten zur Vorsicht. (Symbolbild)

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen im Kreis Recklinghausen rät der Krisenstab der Stadt Dorsten zur Vorsicht. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

„Zeig Anstand – halt Abstand“ ist seit März das Motto der Dorstener im Kampf gegen das Coronavirus. Dass dieser Kampf leider noch nicht gewonnen ist, zeigt die Anzahl der Personen, die in Dorsten derzeit mit dem Coronavirus infiziert sind: 20. Der Inzidenz-Wert in Dorsten lag am 8. Oktober bei 20,1.

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Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE), auch Krisenstab genannt, spricht die dringende Empfehlung aus, private Feiern unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften tatsächlich nur dann zu veranstalten, wenn ein absolut herausragender Anlass gegeben ist – etwa eine Hochzeit, eine Taufe oder ein besonderer runder Geburtstag. „Private Feiern hatten zuletzt einen erheblichen Einfluss auf das Infektionsgeschehen. Daher bitten wir, sehr genau zu überlegen, ob eine private Feier derzeit wirklich notwendig und zeitlich nicht zu verschieben ist“, sagt Nina Laubenthal, SAE-Leiterin.

„Auf nicht notwendige Zusammenkünfte verzichten“

Außerdem bittet der Krisenstab, unbedingt darauf zu achten, sich nur in kleineren Personengruppen aufzuhalten. Die Coronaschutzverordnung regelt, dass sich Gruppen mit bis zu zehn Personen im Freien treffen dürfen. „Auch hier sprechen wir mit Blick auf die erhöhten Fallzahlen die dringende Empfehlung aus, in privaten und öffentlichen Bereichen auf nicht notwendige Zusammenkünfte zu verzichten“, sagt die Krisenstabsleiterin.

Besuchern der Dorstener Innenstadt empfiehlt der Krisenstab an den Markttagen montags, donnerstags und samstags, grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. An diesen Tagen kommen erfahrungsgemäß mehr Personen als an den anderen Tagen. An den Ständen des Wochenmarkts ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung bereits vorgeschrieben.

Weitsicht und Mithilfe der Vereine und der Sportler

Auch Sportvereine hatten zuletzt häufig Einfluss auf das Infektionsgeschehen. Der Krisenstab weist daher noch einmal darauf hin, dass sich Sportlerinnen und Sportlern nicht nur auf dem Spielfeld an Regeln zu halten haben. Auch die umfangreichen Regeln zu Hygiene und zum Infektionsschutz sind zwingend einzuhalten. Ansonsten droht der erneute Abpfiff. Nina Laubenthal: „Damit Sport in Vereinen auf Dauer weiterhin ausgeübt werden kann, dürfen die Infektionszahlen in Dorsten nicht wieder ansteigen. Dazu bedarf es auch der Weitsicht und Mithilfe der Vereine und der Sportler.“

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