Coronavirus: Ein weiteres Todesopfer in Dorsten

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Nach technischen Problemen am Mittwoch veröffentlichte der Kreis Recklinghausen am Donnerstag wieder aktuelle Corona-Zahlen (Symbolbild). © picture alliance/dpa
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Es gibt 18 weitere Todesfälle im Kreis Recklinghausen: In Dorsten ist ein Mann mit 70 Jahren verstorben, in Herten ist eine Frau mit 91 Jahren verstorben, in Marl sechs Frauen im Alter von 71, 77, 78, 80, 81 und 88 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 77 und 81 Jahren, in Oer-Erkenschwick zwei Frauen im Alter von 78 und 93 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 63 und 89 Jahren, in Recklinghausen zwei Frauen im Alter von 81 und 83 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 76 und 78 Jahren verstorben. Das teilt das Kreisgesundheitsamt in Recklinghausen mit.

Am Neujahrstag hatte der Kreis für Dorsten einen Inzidenzwert von 66,9 gemeldet. Gleichzeitig wies das Robert-Koch-Institut darauf hin, dass während der Weihnachtsfeiertage und rund um den Jahreswechsel bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten sei, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

Das führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.

Nach dem 4. Januar folgt die „Stunde der Wahrheit“

Es bleibt also dabei: Der aktuell stark gesunkene Inzidenzwert ist noch kein wirkliches Anzeichen für eine Entspannung des Infektionsgeschehens.

Richtig spannend wird der Blick auf die Zahlen wohl erst wieder ab 4. Januar, denn jetzt folgt auf die vielen Feiertage noch ein Wochenende, das erfahrungsgemäß ebenfalls die Statistik schönt.

Für den 2. Januar meldet der Kreis für Dorsten 162 Infizierte. Es gibt 18 Todesfälle in Dorsten. Der Inzidenzwert lag am Samstag bei 70,9.

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