Kontaktverbot am 1. Mai: Stadt Dorsten kündigt Kontrollen an

Coronavirus

Auch am 1. Mai gilt wegen der Coronakrise das Kontaktverbot: Zusammenkünfte werden nicht geduldet, teilt die Stadt Dorsten mit und kündigt Kontrollen an. Es drohen empfindliche Bußgelder.

Dorsten

28.04.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am 1. Mai treffen sich traditionell viele Jugendliche im Bürgerpark Maria Lindenhof, wie dieses Foto aus 2018 zeigt. In diesem Jahr ist das verboten.

Am 1. Mai treffen sich traditionell viele Jugendliche im Bürgerpark Maria Lindenhof, wie dieses Foto aus 2018 zeigt. In diesem Jahr ist das verboten. © Guido Bludau (Archiv)

Die Regeln der Corona-Schutzverordnung gelten auch am 1. Mai (Freitag). Demnach sind Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit untersagt. Ausgenommen seien Verwandte in gerader Linie (Kinder-Eltern-Großeltern), Geschwister, Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen. Auch die Begleitung von Minderjährigen und unterstützungsbedürftigen Personen sei erlaubt, teilte die Stadt Dorsten mit.

Dem Mai-Spaziergang mit der Familie oder der Begleitung von Hilfsbedürftigen steht also nichts im Weg. Die traditionelle Mai-Wanderung, etwa mit dem Kegelclub, ist aber untersagt. „Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei werden die Einhaltung der Regeln kontrollieren, bei Verstößen die Personalien aufnehmen und entsprechende Bußgeldverfahren einleiten“, teilte die Stadt mit. „Bei Verstößen gegen das Kontaktverbot drohen empfindliche Bußen ab 250 Euro pro Person.“

Behördenvertreter können Platzverweise aussprechen oder ein Verbot, bestimmte Örtlichkeiten zu betreten. Sollten sich an einem Platz unabhängig voneinander zu viele Menschen sammeln, kann ein generelles Betretungsverbot ausgesprochen werden. Picknicken und das Grillen auf öffentlichen Anlagen seien untersagt, so die Stadt. „Der Bereich Maria Lindenhof wird bei den Kontrollen am Maifeiertag besonders im Blick der Behörden stehen.“

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