Den neuen WinDor-Chef fasziniert „die Mischung in Dorsten“

Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung in Dorsten bekommt einen neuen Geschäftsführer. Der neue Mann lebt in Münster, hat aber verschiedene Verbindungen in die Region, die ihm von Nutzen sein sollen.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 29.11.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gruppenbild mit Markus Funk (vorne l.) und Josef Hadick (r.), künftiger und scheidender Geschäftsführer von WinDor und DWG, mit Bürgermeister Tobias Stockhoff (l.) und Dorstens Technischem Beigeordneten Holger Lohse, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorstener Wohnungsgesellschaft.

Gruppenbild mit Markus Funk (vorne l.) und Josef Hadick (r.), künftiger und scheidender Geschäftsführer von WinDor und DWG, mit Bürgermeister Tobias Stockhoff (l.) und Dorstens Technischem Beigeordneten Holger Lohse, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorstener Wohnungsgesellschaft. © Stadt Dorsten

Markus Funk (46) aus Münster wird im Laufe des ersten Quartals 2021 neuer Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftförderung WinDor und der Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG. Er folgt Josef Hadick, der nach fünf Jahren in dieser Position in den Ruhestand gehen wird. Das ist seit einigen Wochen bekannt.

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„Markus Funk hat uns überzeugt“, wird Bürgermeister Tobias Stockhoff nun in einer ausführlichen Pressemitteilung der Stadt zitiert. „Sobald er seinen Dienst antritt, werden wir gemeinsam überlegen, wie wir Wirtschaftsförderung und Wohnungswirtschaft strategisch ausbauen können.“ Funk wohnt in Münster, ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Politikwissenschaften, Soziologie und Öffentliches Recht.

„Es ist genau der richtige Zeitpunkt“

Seit elf Jahren ist Markus Funk bei der Stadt Hagen Leiter des Fachbereichs Stadtkanzlei. „Es ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für mich, eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagt der neue WinDor-Chef. „Ich freue mich auf viele spannende Projekte. Es kribbelt im Bauch und in den Fingerspitzen.“

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Markus Funk ist zwar nicht der Stadt Dorsten direkt, „aber dem Vest Recklinghausen durchaus emotional verbunden“, wie er sagt. Seine Frau kommt gebürtig aus Recklinghausen. Neben familiären Bezügen auch nach Haltern verbinden teils langjährige Freundschaften die Familie mit der Region, die Lippestadt kennen beide von Radtouren.

„Mich fasziniert die Mischung aus Ruhrgebiet und Münsterland. Ich weiß, dass in dieser Region Menschen leben, die wissen, was ihrer Hände Arbeit wert ist.“ Dorsten habe sich nach dem Abschied von der Kohle und einigen Großbetrieben zu einem prosperierenden, mittelständisch geprägten Standort entwickelt.

Wie die Wirtschaftsförderung den Bestand pflegen und weiter nach vorne bringen kann, möchte Funk nach seinem Dienstantritt von den Dorstener Unternehmern aus erster Hand erfahren.

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