Der Funke sprang schon über

Winfried und Oliver Wirtz haben Ideen

22.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die erfolgreiche Veranstaltung bedeutet für die seit 2001 im Schermbecker Heetwinkel ansässige Werbeagentur «Wirtz Design» eine gelungene erste «Halbzeit» bei der Umsetzung des «Verkaufsförderungs- und Veranstaltungskonzeptes», das sie im Jahre 2003 der Werbegemeinschaft vorlegte. Das Bemühen, die Schermbecker Kaufmannschaft für sechs vorgeschlagene Themen zu begeistern, war an vielen Stellen nicht von der erhofften Resonanz gekrönt. In dieser Situation übernahmen Winfried und Oliver Wirtz die Initiative, neue Themen in Schermbeck umzusetzen. «Wir brauchten Teilnehmer, bei denen der Funke überspringt», freut sich Winfried Wirtz in der Rückschau über - auch auswärtige - Betriebe, die offen waren für neue Ideen. «Schermbeck genießen» war bislang das erfolgreichste der sechs vorgeschlagenen Themen. Im Verein mit dem von der Werbegemeinschaft veranstalteten Sommerstraßenfest ist das Gourmet-Wochenende «Schermbeck genießen» seit 2003 ein Selbstläufer geworden, der auswärtige Besucher scharenweise nach Schermbeck lockt. Einen großen Anklang findet inzwischen auch der von Winfried und Oliver Wirtz organisierte «Schermbecker Weihnachtsmarkt» im Weihnachtsdorf mit seinem riesigen Adventskalender am Rathaus. «Der Erfolg liegt vor allem darin, dass wir eine schöne Atmosphäre schaffen», erläutert Winfried Wirtz den guten Zuspruch auf die seit 2003 umgesetzten Veranstaltungen. Dazu gehöre eine geschmackvolle Platzgestaltung, ein Wohlfühl-Ambiente, das mit abgeschirmten Plätzen unter Verwendung von Teppichen und beeindruckenden Dekorationen immer wieder erreicht werde. Voll des Lobes ist Oliver Wirtz für das Umfeld des Rathauses zwischen Weseler Straße und dem unteren Mühlenteich. Die Haupttriebfeder bleibt zwar unausgesprochen, aber man spürt sie im Gespräch als durchgängigen Beweggrund, sich für Schermbeck zu engagieren. Die Familie Wirtz fühlt sich wohl in Schermbeck («In Schermbeck ist die Welt noch in Ordnung.»). Warum soll man dann nicht als eine Firma, die Riesenfeste in Essen und anderen Städten erfolgreich organisiert hat, auch das betriebliche Knowhow für den Heimatort einsetzen? H.Sch.

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