Julius Metzger (l.) mit seinen Söhnen Max und Albert (im Auto): Nur Max überlebte die Hölle von Riga und zog später in die USA. 1983 besuchte er noch einmal Dorsten. © „Dorsten unterm Hakenkreuz"
Judenverfolgung

Der grausame Tag, als die letzten Juden aus Dorsten deportiert wurden

Es war der 23. Januar 1942, als die letzten Dorstener Juden in unbeheizten Zügen in das Ghetto von Riga gebracht wurden. Exakt 80 Jahre ist das her. Nur zwei überlebten Kälte und Todeslager.

Um die Juden besser deportieren zu können, mussten sie lange vor der Deportation in sogenannten Judenhäusern wohnen, um den Zugriff der Gestapo besser ausgeliefert zu sein. In Dorsten gab es zwei dieser Häuser: Lippestraße 57 und Wiesenstraße 24, das jüdische Gemeindehaus mit Synagoge. In diesem Haus mussten die Familien Ambrunn und Metzger zusammengepfercht wohnen.

Grausame Szenen am 23. Januar 1942

Nur zwei Überlebende in Riga

Zynischer Vermerk: Unbekannt verzogen

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