Der knallrote Briefkasten wartet vor dem Supermarkt in der Feldmark auf Post

„Brief und mehr“

Briefmarken an der Supermarktkasse kaufen und die Post direkt vor dem Laden in den Briefkasten werfen. In der Feldmark wird Bürgern dieser sehnliche Wunsch jetzt erfüllt.

Feldmark

, 16.02.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dieter Dreckmann (l.), Britta Lange (r./Bürgerrunde Feldmark) und Werner Machatschke vom Seniorenbeirat (2.v.l.) bedankten sich bei Ciro Lenti (3.v.l./Brief und mehr), Christian Kornhof (3.v.r./Rewe) und Christoph Winck (2.v.r./Verlagsleiter Dorstener Zeitung) für die Umsetzung der Anregung aus der Bürgerschaft.

Dieter Dreckmann (l.), Britta Lange (r./Bürgerrunde Feldmark) und Werner Machatschke vom Seniorenbeirat (2.v.l.) bedankten sich bei Ciro Lenti (3.v.l./Brief und mehr), Christian Kornhof (3.v.r./Rewe) und Christoph Winck (2.v.r./Verlagsleiter Dorstener Zeitung) für die Umsetzung der Anregung aus der Bürgerschaft. © Petra Berkenbusch

Eine Idee aus der Bürgerrunde Feldmark hat jetzt Form angenommen: Unübersehbar und knallrot steht ein Briefkasten vor dem Eingang von Rewe Kornhof an der Händelstraße. Engagierte Bürger, ein entgegenkommender Unternehmer und der Dienstleister „Brief und mehr“ haben sich gemeinsam des „Briefkasten-Sterbens“ angenommen.

„Hier in der Feldmark muss man schon bis Maas-Timpert in die eine Richtung oder in die andere Richtung bis zum ehemaligen Petrinum laufen, um einen Brief einzuwerfen“, weiß Dieter Dreckmann. In der Bürgerrunde habe man dann festgestellt, dass das den Menschen im Stadtteil ein echtes Anliegen sei. Und wenn es einen Briefkasten gibt, hat man ja noch längst keine Marke parat.

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Briefmarken gibt es an der Supermarkt-Kasse

Beides bekommt man jetzt im Rewe-Markt von Christian Kornhof. Die Briefmarken an der Kasse, den Briefkasten vor der Tür. „Einmal täglich wird der Briefkasten geleert, stets nach 15 Uhr“, erklärt Ciro Lenti vom Dienstleister „Brief und mehr“.

Die Briefmarken werden an den Supermarktkassen verkauft, und die sind täglich (außer sonntags) von 7 bis 22 Uhr geöffnet.

Christian Kornhof hat seine Mitarbeiter schon geschult. Sie können den Kunden erklären, wie schwer der Standardbrief für 70 Cent, der Kompaktbrief für 90 Cent, der Großbrief für 1,45 oder der Maxibrief für 2,50 Euro sein dürfen und halten die entsprechenden Marken bereit. Das Porto für eine Postkarte kostet 60 Cent. Derzeit gibt es bei Kornhof ein 5er-Briefchen mit 70-Cent-Marken, die mit Werbung für den Rewe-Markt bedruckt sind. Demnächst soll auch mal das Stadtteilwappen Feldmarks die Marken zieren.

Schon 20 knallrote Briefkästen stehen im Stadtgebiet

„Brief und mehr“ hat in Dorsten rund 20 Briefkästen aufgestellt, insgesamt leert das Unternehmen aus Münster täglich bereits 375 rote Briefkästen in der Region.

„Brief und mehr“ hat inzwischen Briefkastenstandorte im ganzen Stadtgebiet.

„Brief und mehr“ hat inzwischen Briefkastenstandorte im ganzen Stadtgebiet. © Martin Klose

Britta Lange und Dieter Dreckmann von der Bürgerrunde Feldmark und Werner Machatschke vom Seniorenbeirat zeigten sich am Mittwoch sehr zufrieden mit der von ihnen initiierten Partnerschaft von Kornhof und „Brief und mehr“. „Das hat alles völlig unkompliziert geklappt“, lobte Machatschke und bedankte sich vor allem bei Christian Kornhof für seine Bereitschaft, sein Angebot um diesen Service zu erweitern.

„Die Feldmärker werden froh sein, dass sie ab sofort beim Einkauf ihre Post loswerden und die passenden Marken kaufen können“, prognostiziert Dieter Dreckmann. „Brief und mehr“ stellt übrigens bundesweit zu.

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