„Diebstahlvorkommen“ Dorstens Stadtkirche künftig bei Eintritt der Dunkelheit geschlossen

Redakteur
Nach einem versuchten Diebstahl hat sich die Pfarrei St. Agatha um Pfarrer Stephan Rüdiger dazu entschlossen, die St. Agatha-Kirche künftig abzuschließen, sobald es dunkel wird.
Nach einem versuchten Diebstahl hat sich die Pfarrei St. Agatha um Pfarrer Stephan Rüdiger dazu entschlossen, die St. Agatha-Kirche künftig abzuschließen, sobald es dunkel wird. © Göke/Diebäcker
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In ihren aktuellen Pfarrnachrichten informiert die Katholische Kirchengemeinde St. Agatha über geänderte Öffnungszeiten ihrer Kirche. „Aufgrund von Diebstahlvorkommen in der St. Agatha-Kirche bitten wir um Verständnis, dass die Kirche bei Eintritt der Dunkelheit geschlossen wird“, heißt es darin.

Kirchen sind immer mal wieder Ziele von Vandalismus und Diebstahl. Mittlerweile ist es nicht ungewöhnlich, dass Gotteshäuser außerhalb der Gottesdienstzeiten komplett geschlossen bleiben. Eigentlich sind insbesondere katholische Kirchen aber darauf bedacht, offen zu sein. Die Gläubigen sind eingeladen, auch alleine zum Gebet zu kommen.

Keine Fallzahlen für Dorsten

Die Polizei konnte auf Anfrage keine Fallzahlen über Diebstahl- oder Einbruchsdelikte in Dorstener Gotteshäusern liefern. Hintergrund für die geänderten Öffnungszeiten in St. Agatha ist ein versuchter Diebstahl aus der Weihnachtszeit. Damals hatte jemand versucht, etwas von der Krippe zu entwenden. Die Person wurde allerdings beobachtet und der Diebstahl konnte verhindert werden.

„Es wird ja ohnehin früh dunkel, die Straßen sind nicht so belebt. Da macht es schon Sinn, die Kirche etwas früher abzuschließen“, sagte Pfarrer Dr. Stephan Rüdiger. Bei Gottesdiensten bleibt die Kirche geöffnet, auch wenn es draußen schon dunkel ist.