Wer in Deutschland aus der Kirche austreten will, muss das beim örtlichen Amtsgericht zu Protokoll geben. © picture alliance / dpa
Kirchenaustritte

Dorstener Gemeindepfarrer blickt zornig und sorgenvoll nach Köln

Im Erzbistum Köln tobt eine Glaubwürdigkeitskrise und treibt Katholiken in Rekordzahl aus der Kirche. In Dorsten bleiben sie noch, aber Pfarrer Stephan Rüdiger sorgt sich trotzdem.

Der Blick vieler katholischer Gemeindepfarrer geht in diesen Tagen sorgenvoll in Richtung Köln. Das Krisenmanagement Kardinal Woelkis und sein stures Beharren auf Geheimhaltung einer Missbrauchs-Studie treibt die Katholiken in der Domstadt förmlich in Scharen zum Kirchenaustritt. Dort sind monatlich etwa 1.000 Austrittstermine online buchbar, bis Ende April sind bereits alle vergeben. Böse Zungen behaupten schon, die Corona-Impfung sei in Köln schneller zu bekommen als der Kirchenaustritt.

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Geboren und geblieben im Pott, seit 1982 in verschiedenen Redaktionen des Medienhauses Lensing tätig. Interessiert an Menschen und allem, was sie anstellen, denken und sagen.
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