Dorstener Schulen erhalten 2,6 Millionen Euro vom Bund für digitale Lehrmittel

Digitalpakt Schule

Mehr als 2,6 Millionen Euro fließen aus dem Digitalpakt Schule nach Dorsten. Neben der Stadt als Schulträger erhalten weitere Dorstener Einrichtungen Geld.

Dorsten

, 17.09.2019, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dorstener Schulen erhalten 2,6 Millionen Euro vom Bund für digitale Lehrmittel

Tablets im Unterricht könnte es bald auch vermehrt an Dorstener Schulen geben. Die Stadt erarbeitet ein Konzept, wie die Millionen aus dem Digitalpakt Schule verwendet werden. © dpa

Das Landeskabinett hat die Förderrichtlinie für den Digitalpakt Schule gebilligt. Damit ist der Weg frei für die Auszahlung von Fördermitteln an Schulen in NRW in Höhe von rund einer Milliarde Euro.

„Geld, das für die Ausstattung der Schulen mit digitalen Lehrmitteln verwendet werden soll“, teilte der auch für Dorsten zuständige Landtagsabgeordnete Michael Hübner (SPD) mit. Dorsten erhält aus dem Digitalpakt mehr als 2,6 Millionen Euro.

Stadt erarbeitet Konzept zur Verwendung der Fördermittel

Was genau die Stadt mit dem Geld vorhat, ist noch nicht klar. Die exakten Förderrichtlinien seien erst seit Kurzem bekannt und noch nicht abschließend bewertet, sagt Stadtsprecher Ludger Böhne. „Nach Ankündigung des Digitalpaktes hat die Stadt Dorsten aber schon in verschiedene Richtungen gedacht.“ Für die Digitalisierung stünden zudem auch Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ zur Verfügung.

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Die Stadt will nun ein Konzept erarbeiten, das sowohl die Infrastruktur wie beispielsweise Glasfaserleitungen und die Verkabelung der Schulgebäude, als auch die Anschaffung von Endgeräten für den Einsatz im Unterricht beinhaltet.

Aber nicht nur die Stadt als Schulträger erhält Geld. Mehr als 800.000 Euro fließen an andere Dorstener Einrichtungen. Laut den Förderbudgets sind das:

  • Stiftung St. Ursula (583.663 Euro)
  • Caritas-Bildungszentrum (91.467 Euro)
  • Montessori-Schule (83.220 Euro)
  • St.-Elisabeth-Bildungsinstitut (77.222 Euro)

Das Geld aus dem Digitalpakt ist für Investitionen in die IT-Infrastrukturen der Schulen vorgesehen. Die Fördermittel fließen in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil der Schulträger liegt bei zehn Prozent. Über einen Zeitraum von fünf Jahren stellt der Bund insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung.

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Beantragt werden die Fördermittel beim Land. „Wenn das Land eine zügige Abwicklung der Anträge gewährleistet, könnten die ersten Schulen noch in diesem Jahr mit ihren Investitionsmaßnahmen beginnen“, so Hübner.

Die Landesregierung hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, jeder Schule in NRW bis 2022 die Möglichkeit zu bieten, in Qualifizierungsmaßnahmen einen Medienkoordinator auszubilden.

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