Dorstener spenden dringend benötigtes Blut: „Fast Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr“

Blutspenden

Über 100 Spender kamen zum ersten von zwei Blutspendeterminen in Dorsten in dieser Woche - auch weil Schützenvereine fleißig dafür trommelten. Donnerstag steht der nächste Termin an.

Dorsten

, 19.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Dorstener haben am Dienstag dringend benötigtes Blut gespendet. Donnerstag steht der nächste Termin an (Symbolbild).

Viele Dorstener haben am Dienstag dringend benötigtes Blut gespendet. Donnerstag steht der nächste Termin an (Symbolbild). © dpa

Der Geschäftsführer des Dorstener Stadtverbands des Deutschen Roten Kreuzes ließ es sich nicht nehmen, am Mittwoch noch mal persönlich durchzuklingeln, um sich zu bedanken: „Wir hatten am Dienstag in der Sparkasse 106 Spender, darunter 20 Neu-Spender. Das ist fast eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr“, sagte Friedhelm Koch. „Herzlichen Dank vom Blutspendedienst an alle Spender, die Sparkasse, die Schützen und die Presse.“

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Der Allgemeine Bürgerschützenverein Feldmark hatte mit der Aktion „Schützenblut kann Menschenleben retten“ eifrig für die Termine getrommelt. Andere Vereine wie die Altstadt-Schützen unterstützten die Aktion. Die Sparkasse Vest hatte ihre Räumlichkeiten rotz Corona-Krise zur Verfügung gestellt.

An diesem Donnerstag (19. März), 15 bis 20 Uhr, steht der nächste Blutspendetermin in der Realschule St. Ursula, Nonnenkamp 14 an. Blutspenden werden derzeit dringend benötigt, weil viele Spender aus Angst vor dem Coronavirus fernbleiben, wodurch die Bestände zurückgehen.

Die ohnehin hohen Hygienevorschriften bei Blutspenden sind noch mal um ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergänzt worden. Für die Übertragbarkeit des Coronavirus‘ durch Blut gibt es bislang keine Hinweise. Spender in Dorsten erhalten zum Dank ein Fläschchen Desinfektionsmittel.

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