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Dorstens Schüler gehen am Freitag für den Klimaschutz auf die Straße

hzFridays for Future

Zum ersten Mal organisieren Schüler eine „Fridays for Future“-Demo in Dorsten. Hunderte Teilnehmer werden erwartet. Das Thema ist ernst, aber Spaß machen soll die Aktion auch.

Dorsten

, 09.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Es ist am 12. April der letzte reguläre Schultag für die angehenden Abiturienten des St.-Ursula-Gymnasiums. Das ist eigentlich ein Grund zum Feiern. Aber sie wollen auch demonstrieren. Denn es ist Freitag, einer der „Fridays for Future“.

„Für uns beginnt nach dem Abitur die Zukunft“

„Die Idee kam uns vor 14 Tagen im Mathe-Unterricht“, sagen Ida Vienenkötter und Anncatherine Timpert. „Denn nach dem Abitur beginnt ja unsere Zukunft.“ Ida Vienenkötter und Anncatherine Timpert gehören zum fünfköpfigen Organisationsteam des Innenstadt-Gymnasiums, das nun binnen weniger Tage eine Demonstration in der Innenstadt vorbereitet. Gegenüber der Polizei haben sie von 200 Teilnehmern gesprochen, aber es könnten deutlich mehr werden.

Denn nicht nur die Ursulinen wollen für den Klimaschutz auf die Straße gehen, es gibt Kontakte zu Gesamtschülern aus Schermbeck und Wulfen und Gymnasiasten des Petrinums. „Das ist keine Schulveranstaltung, sondern privat organisiert. Jeder kann also mitmachen“, betonen die Organisatorinnen. Spaß machen soll es trotz des ernsten Themas - „das schließt sich ja nicht aus“.

Demonstration erst nach dem Unterricht

Was die Demo in Dorsten von der „Fridays for Future“-Bewegung unterscheidet: Sie findet nicht während der Unterrichtszeit statt. „Das wäre auch nicht möglich gewesen“, betonen Ida Vienenkötter und Anncatherine Timpert. „Wir feiern zwar unsere Mottowoche, gehen aber zum Unterricht. Und am Freitag gibt es vormittags die Abitur-Zulassungen. Da besteht Anwesenheitspflicht.“

Die Demonstranten treffen sich vor dem Start in die Osterferien, die für den Abi-Jahrgang eine intensive Lernzeit werden, um 14 Uhr am Platz der Deutschen Einheit, planen einen Umzug durch die Innenstadt und wollen dann ein großes Banner gestalten mit Forderungen und Wünschen, mit Bildern und Handabdrücken.

Die Übergabe an Bürgermeister Tobias Stockhoff ist um 16 Uhr geplant. Er macht sich ja seit einigen Monaten für Demokratie, Menschenwürde und Meinungsfreiheit stark. Und bestimmt auch für den Klimaschutz.

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