Hochzeit Rohde 1938
Max und Hilde Rohde (Mitte) am Tag ihrer standesamtlichen Hochzeit 1938 © privat, Familie Rohde
Elternhaus am Marktplatz

Dr. Max Rohde: Ein Dorstener Junge in den Wirren von zwei Weltkriegen

Max Rohde hat seine Kindheit in Dorsten verbracht. Obwohl er schon als junger Mann fortzog, füllen seine Erinnerungen ein ganzes Buch. Das hat er vor seinem Tod auf Band gesprochen.

Als Max Rohde 1904 als Sohn des Kupferschmiedemeisters Ludwig Rohde und seiner Frau Katharina geboren wurde, war Dorsten noch eine Kleinstadt mit 8000 Einwohnern, aber einem Lehrerseminar, einem Gymnasium und einem Amtsgericht. Sein Elternhaus stand am Marktplatz, direkt gegenüber vom Rathaus. Auch wenn Max Rohde seine Heimatstadt Dorsten schon vor 1933 verlassen hat – in seinen Lebenserinnerungen, die er wenige Jahre vor seinem Tod 1976 auf Band gesprochen und die seine Enkelin Alexandra jetzt aufgeschrieben hat, spielt die Lippestadt eine große Rolle.

Der junge Max spielte in der Musikkapelle des Petrinums

In der Untersekunda war erstmal Schluss mit Schule

Das Handwerk erfüllte den ehemaligen Gymnasiasten nicht

Nach fünf Jahren Pause ging es wieder auf die Schulbank

Nach dem Studium ging es an eine psychiatrische Klinik

Nach dem Krieg wurde Anklage gegen den Mediziner erhoben

Über die Zeit des Nationalsozialismus wurde wenig gesprochen

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren und geblieben im Pott, seit 1982 in verschiedenen Redaktionen des Medienhauses Lensing tätig. Interessiert an Menschen und allem, was sie anstellen, denken und sagen.
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