Einsatzkräfte des THW sicherten das einsturzgefährdete Brandhaus in der Nacht zu Freitag. © Guido Bludau
Technisches Hilfswerk

Dramatische Folgen nach verheerendem Feuer im Dorstener Eigenheim

So schlimm sind die Folgen eines Feuers in einem Haus: Am Donnerstagabend musste das Technische Hilfswerk an einem abgebrannten Wohngebäude im Stadtsfeld erste Hilfe leisten.

Lichterloh brannte am Mittwochmorgen ein Zweifamilienhaus im Dorstener Stadtsfeld. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus, um das Schlimmste zu verhindern. Die Bewohner konnten sich glücklicherweise in Sicherheit bringen; für das Haus sind die Aussichten aber düster.

Das Haus stammt aus dem 19. Jahrhundert - viel Holz für den Flammenfraß.
Das Haus stammt aus dem 19. Jahrhundert – viel Holz für den Flammenfraß. © Guido Bludau © Guido Bludau

Am Donnerstagabend musste das Technische Hilfswerk (THW) ran. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft sollten alle Geschossdecken des Hauses, angefangen im Keller bis hin zum Obergeschoss, abgestützt werden.

Hierfür hat das THW ein extra System aus Gerüstbauteilen und Holzbauteilen. Da das Haus aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts stammt und noch Decken aus Holz hat, die von den Flammen angegriffen wurden, drohte es einzustürzen. Die Maßnahme diente der Spurensicherung.

In der kommenden Woche gehen die Ermittlungen zur Brandursache weiter. Voraussichtlich am Dienstag schaut sich ein Gutachter das Brandhaus genauer an. Die Sachverständigen der Polizei durften im Gebäude aus Sicherheitsgründen bislang nicht nach der Ursache des Feuers forschen. Die Polizei schätzt den am Haus entstandenen Schaden auf mindestens 200.000 Euro. Aktuell sehe es danach aus, dass das Gebäude wohl nicht zu retten sei, sagte ein Polizeisprecher.

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Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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