Lena Reinmuth und Vanessa Greef-Groß (r.) in der Beratungsstelle: Einige Dorstener geben regelmäßig Lebensmittelspenden für die sozial Benachteiligten ab. Das freut die Beraterinnen.
Lena Reinmuth und Vanessa Greef-Groß (r.) in der Beratungsstelle: Einige Dorstener geben regelmäßig Lebensmittelspenden für die sozial Benachteiligten ab. Das freut die Beraterinnen. © Claudia Engel
Wachsende Obdachlosigkeit

Dramatische Zahlen: Immer mehr Wohnungslose suchen in Dorsten Hilfe

Immer mehr Menschen sind in sozialen Schwierigkeiten. 293 Dorstener, so viele wie nie zuvor, suchten die Wohnungslosenhilfe auf. Das hat gesellschaftspolitische und persönliche Gründe.

Die Wohnungslosenhilfe des Verbandes Evangelischer Kirchengemeinden legt alljährlich ihre Statistik mit Hintergrunderläuterungen vor. Für das Jahr 2019 zeichnet die Beratungsstelle folgendes Bild: 293 Dorstener suchten danach die Hilfe in der Beratungsstelle – und damit so viele Menschen wie nie zuvor.

222 Menschen hatten keine Wohnung

Die meisten Klienten sind seelisch krank

81 Frauen gehören mit zur Gruppe der Betreuten

Über die Autorin
Redakteurin
Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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