Einbrüche in Schulen: Polizei hat Dorstener Serientäterin (38) weiter im Visier

hzEinbruchsserie in Schulen

Die Einbruchsserie in Schulen in Dorsten hält an. Ob für aktuelle Einbrüche eine polizeibekannte Dorstener Serientäterin verantwortlich gemacht werden kann, wird zurzeit geprüft.

Dorsten

, 13.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Eine Mutter (38) und ihr Sohn (13) sollen zwischen November 2018 und Februar 2019 wiederholt in zwei Dorstener Schulen eingebrochen sein. Der Sohn kann dafür nicht belangt werden. Er ist wegen seines Alters nicht strafmündig, die Verfahren gegen ihn seien bereits oder würden demnächst eingestellt, sagt die Essener Pressestaatsanwältin Anette Milk auf unsere Anfrage.

Der 38-jährigen Mutter des Jungen konnten die Ermittlungsbehörden aktuell 17 Taten zuordnen. „Dabei handelt es sich unter anderem um sieben Einbrüche in die Von-Ketteler-Schule im Zeitraum vom 4.11.2018 bis 20.2.2019 und weitere sieben Einbrüche in das Schulzentrum Juliusstraße/Pliesterbecker Straße im Zeitraum vom 14. Dezember bis 15. Januar 2019“, so die Staatsanwältin.

Offenbar schließen die Ermittler aber nicht aus, dass die Frau für weitere Delikte verantwortlich sein könnte. Anette Milk spricht nämlich von „derzeitigen, vorläufigen (!) Erkenntnissen“. Die Ermittlungen, so Milk, dauerten an.

Obwohl die 38-jährige Dorstenerin im März vorläufig festgenommen wurde, ist sie seit Längerem wieder auf freiem Fuß, da keine Flucht- und Verdunkelungsgefahr bestehen, die eine Untersuchungshaft rechtfertigen würden.

Polizei hat Verdächtige weiter im Auge

Nach neuerlichen Einbrüchen Anfang Juni in eine Schule an der Storchsbaumstraße, in eine Schule an der Halterner Straße und in eine weitere Schule am Nonnenkamp bestätigte die Polizei am Mittwoch auf unsere Anfrage: „Wir haben keinen Hinweis darauf, dass die 38-Jährige im Zusammenhang mit diesen Straftaten zu sehen ist, aber es ist schon so, dass wir sie im Auge haben“, sagte Sprecher Michael Franz.

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