Mathias Armerling würde gerne regelmäßig Kunden die Haare schneiden und stylen. Momentan entscheiden sich aber viele gegen einen Besuch mit negativem Schnelltestergebnis.
Mathias Armerling würde gerne regelmäßig Kunden die Haare schneiden und stylen. Momentan entscheiden sich aber viele gegen einen Besuch mit negativem Schnelltestergebnis. © Bastian Becker
Corona-Notbremse

Einige Friseursalons bleiben verwaist: „Das ist ein Trauerspiel“

Wer aktuell in Dorsten zum Friseur will, muss einen aktuellen negativen Schnelltest vorweisen. Das ist vielen zu aufwendig, einigen frustrierten Friseuren geht die Arbeit aus.

Mathias Armerling schüttelt beim Blick in den nahezu verwaisten Friseursalon Hair-Pirat in der Innenstadt den Kopf. „Das ist ein Trauerspiel“, fasst der Stylist die Entwicklung der letzten Tage zusammen. Die bundesweiten Regelungen zur Notbremse beinhalten, dass Kunden vor einem Besuch bei Dorstener Friseuren seit Samstag einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. Das führt für die Mitarbeiter des Salons dazu, dass sie nur noch vereinzelten Kunden die Haare schneiden können. „Die Kunden setzen ihre Prioritäten anders. Es ist den Leuten zu viel Aufwand, vorher einen Test zu machen, einen Zettel zu unterschreiben und FFP2-Masken zu tragen“, beobachtet Mathias Armerling.

Friseur am Dienstag nur zu 10 Prozent ausgelastet

Gedanken an eigenes Selbsttestzentrum

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