Wohnen in Dorsten: SPD sucht nach Mitteln gegen verantwortungslose Vermieter

Einladung zur Diskussion

Der Wohntraum in Dorsten ist stark abhängig davon, bei wem man sich eingemietet hat. Altro-Mondo-Mieter im Tönsholt und in Barkenberg wissen das. Deshalb wird die SPD jetzt tätig.

Dorsten

, 29.11.2019, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wohnen in Dorsten: SPD sucht nach Mitteln gegen verantwortungslose Vermieter

Altro-Mondo-Mieter haben in Barkenberg und Tönsholt desöfteren Problem mit ihrer Vermietergesellschaft. © Falko Bastos (A)

Verantwortungslose Vermieter und schwarze Schafe unter den Wohnungsgesellschaften lassen Wohnungen und das Wohnumfeld verkommen. Ganze Stadtteile werden zum Spielball von Investoren, für die Wohnraum lediglich ein Renditeobjekt ist - das formuliert die SPD so deutlich in ihrer Einladung an alle interessierten Dorstener, die an der Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wohnen in Dorsten“ am 4. Dezember (Mittwoch), 19 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum, Südwall 5, teilnehmen möchten.

Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, begrüßt den Landtagsabgeordneten Michael Hübner in der Runde. Zum Auftakt wird der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, Andreas Becker, einige Informationen geben, bevor in der Werkstatt Bürger und Politiker gemeinsam Ideen entwickeln, „wie man Dorsten zukünftig gestalten und für alle Bürger lebenswerten Wohnraum schaffen kann“.

Ideen zu Wohnformen von morgen entwickeln

Im Fokus stehen Fragen wie: „Was kann man gegen Problem-Vermieter tun? Muss es neue Instrumente für die Wohnaufsicht geben? Wie kann man Spekulanten Einhalt gebieten und wie kann die Stadt als neuer Mitspieler auf dem Immobilienmarkt mitwirken?“ Wohnformen von morgen sollen ebenfalls diskutiert werden wie innovative Konzepte und Modelle für Dorsten. Michael Hübner moderiert dann die Abschlussdiskussion.

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