Glasfaserausbau

Erst kam Glasfaser nach Lembeck, dann folgten Splitt und Stolpersteine

Die Deutsche Glasfaser hat ganze Arbeit in Lembeck geleistet. Ganze Arbeit? Nicht ganz. Ein Lembecker ärgert sich über Stolperfalle, eine andere Dorfbewohnerin über Schmutz in der Wohnung.
Glasfaser-Erdarbeiten vor dem Gebäude Wulfener Straße wurden beendet, Stolperfall mussten nachträglich begradigt werden. © Guido Bludau

Glasfaser empfinden viele Dorfbewohner als eine Bereicherung. Aber nicht alle. In Lembeck etwa ärgert sich eine Dorfbewohnerin über den verstreuten Bausplitt auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Ring. Der wird normalerweise verteilt, damit die Fugen zwischen den zuvor aufgerissenen Pflastersteinen aufgefüllt werden. Allerdings dauert es, bis sich der Splitt setzt. Und das ärgert die Seniorin gehörig: Das „Zeug“ bleibe unter den Schuhen kleben, werde überall verteilt und lande nicht zuletzt in ihrer Wohnung.

Ein anderer Lembecker hat das gegenteilige Problem: „Hier fehlt der Splitt zwischen den Fugen“, mahnt er ihn an. Auf der Weseler Straße sei Glasfaser verlegt worden. Vor seiner Haustür seien Stolperstellen auf dem Bürgersteig zurückgelassen worden. „Das ist für Menschen mit Rollator ein Hindernis“, schimpft der Mann.

Beschwerde im Bürgermeisterbüro erfolgreich

Eine Beschwerde im Bürgermeisterbüro verschaffte dem Anlieger etwas Genugtuung: „Mitarbeiter der Stadt haben die Pflastersteine gerade gerückt.“ Jetzt fehle nur noch der Splitt, um die Fugen zwischen den Steinen abzudichten. Trotz der prompten Reaktion der Stadtverwaltung ist der Lembecker noch „etwas verärgert“. Er fürchtet um die Unversehrtheit der Menschen mit Behinderungen, die mit ihren Rollatoren auf dem Bürgersteig vor seinem Haus die Bushaltestelle ansteuern.

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