Feuerwehr-Einsatz

Erster Waldbrand des Jahres in Dorsten – Feuerwehr warnt vor Leichtsinn

Zum ersten Mal in diesem Jahr hat es in einem Waldstück in Dorsten gebrannt. Angesichts der aktuellen Trockenheit mahnen Feuerwehr und Naturschützer zur Vorsicht.
Waldbrand Deuten Feuerwehr-Einsatz
In Deuten musste die Feuerwehr am Sonntag ein Feuer in einem Waldstück löschen. © Guido Bludau

Die für diese Jahreszeit ungewöhnliche lange Trockenperiode hat die Waldbrandgefahr auch in Dorsten erhöht. Am Sonntagmittag brannte eine etwa 200 Quadratmeter große Fläche in einem Waldstück in Deuten.

Für die Feuerwehr Dorsten war es dem Vernehmen nach der erste Waldbrandeinsatz in diesem Jahr. Kleinere Flächenbrände gab es bereits. Die Hauptwache und der Löschzug Hervest I waren an der Birkenallee im Einsatz und löschten die Flammen im Unterholz.

Die Ursache ist nicht bekannt. Wegen der Trockenheit könnte schon eine achtlos weggeworfene Zigarette das Feuer ausgelöst haben.

Landesregierung plant Videoüberwachung

Wegen der wachsenden Waldbrandgefahr plant die NRW-Landesregierung zur Vorbeugung eine Videoüberwachung besonders gefährdeter Waldflächen. Als NRW-weites Pilotprojekt sollen dabei im Regionalforstamt Niederrhein acht Kameratürme entstehen.

Das Forstamt Niederrhein mit Dienstsitz in Wesel ist eins von 16 Forstämtern in NRW, es liegt am unteren Niederrhein und erstrecke sich bis zur niederländischen Grenze. Die genaue Standorte der Kameratürme stünden noch nicht fest, sagte ein Ministeriumssprecher auf Nachfrage der Deuten Presseagentur.

Die Waldbrandgefahr in NRW hat sich durch eine außergewöhnliche Häufung von Orkanen, Trockenheit und Insektenschäden seit 2018 erhöht. Dies Entwicklung sei eine Folge des von Menschen verursachten Klimawandels.

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