„Floyd Box“ bringt in Dorsten die Pink-Floyd-Klassiker mit Video-Effekten auf die Bühne

hzLive-Konzert

Mit dem Auftritt von „Floyd Box“ hat Konzertmanager Wolfgang Stolt Dorsten als Veranstaltungsort für sich entdeckt. Er hat die Nonnenkamp-Aula dann auch gleich für einen Comedy-Star gebucht.

Dorsten

, 05.01.2019, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die britische Rockband Pink Floyd erreichte mit ihrer unverwechselbaren Musik, aber auch mit der visuellen Gestaltung ihrer Bühnenshows spätestens in den 1970er-Jahren Kultstatus. Mit „Floyd Box“ kommt nun eine der besten Pink-Floyd-Tribute-Band unseres Landes nach Dorsten. In Neuner-Besetzung eifern die Musiker den verehrten Vorbildern bis ins schönste Design- und Sound-Detail nach.

„Cooles Thema bei den Musikfans“

„Die Band schafft es, das ganze Feeling der legendären Pink Floyd einzufangen und auf die Bühne zu bringen“, verspricht Konzertmanager Wolfgang Stolt. Der Inhaber der renommierten Essener Veranstaltungsagentur „Impuls Promotion“ organisiert das „Floyd Box“-Konzert am 26. Januar (Samstag, Beginn: 19 Uhr) in der Aula der St.-Ursula-Realschule am Nonnenkamp 14. Aus gutem Grund: „Die Musik von Pink Floyd ist derzeit wieder cooles Thema bei den Musikfans“, sagt Stolt – der aktuellen großen Ausstellung „Pink Floyd Exhibition“ im Dortmunder „U“ sei Dank.

Emotionale Zeitreise

„Floyd Box“ aus Oberhausen hat in den vergangenen vier Jahren in vielen ausverkauften Konzertsälen und auf Festivals, auf Stadtfesten und auf Firmen-Events ihre Zuschauer und Zuhörer auf eine emotionale musikalische Zeitreise voller anspruchsvoller, melodiöser und atmosphärischer Rockmusik genommen. Verpackt in eine Bühnenshow mit Videoprojektionen, Licht- und Lasereffekten spielen die Musiker Klassiker aus fast allen Pink-Floyd-Jahren - von „One of these Days“ aus dem 1971er-Meddle-Album über „Shine on your crazy Diamond“ und anderen aus „Wish you were here“ (1975), Chartstürmern wie „Another brick in the wall“ (The Wall, 1979), „Sorrow“ (A momentary lapse of reason, 1987) bis hin zu Songs vom letzten „regulären“ Album Division Bell (1994).

„Aula ist bestens geeignet“

Das Floyd-Box-Konzert ist eine Art „Dorstener Versuchsballon“ für Veranstalter Wolfgang Stolt. Er ist seit 35 Jahren mit seiner Agentur in der NRW-Kulturszene aktiv, hat unzählige Konzerte vor allem in Essen, Dortmund und Köln auf die Beine gestellt. „Es hat merkwürdigerweise einige Zeit gedauert, bis ich auf Dorsten gestoßen bin“, sagt er. „Dabei ist die Nonnenkamp-Aula doch vom Zuschnitt und der Atmosphäre bestens geeignet.“ Weswegen er den 680-Plätze-Saal für den 1. Oktober 2019 erneut gebucht hat - und zwar für einen Auftritt des bekannten Comedians Olaf Schubert.

Live-Geschäft sei schwieriger geworden

„Das Live-Geschäft“ ist schwieriger geworden“, sagt Wolfgang Stolt. „Nach all den Jahren mache ich jetzt deshalb nur noch das, was gut ist und mir Spaß macht.“ Unter anderem im Laufe dieses Jahres noch Manfred Mann’s Earth Band im März in der Zeche Bochum, Wingenfelder im Zentrum Altenberg in Oberhausen, Ray Wilson in der Christuskirche Bochum oder Kabarettist Johann König in der Stadthalle Hagen.

Exklusive Blues-Konzerte

Und vor allem exklusive Blues-Konzerte mit Größen wie Bernhard Allison, Ben Poole, Jane Lee Hooker im Dortmunder „Blue Notez Club“, den er mit Gleichgesinnten gegründet hat. „Ich bin auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, um solche Konzerte mit Club-Atmosphäre vielleicht auch mal in Dorsten anbieten zu können“, macht Wolfgang Stolt den Dorstener Musikfans Hoffnung auf weitere Live-Höhepunkte.

„Floyd Box - The emotional side of Pink Floyd“, Aula St.-Ursula-Realschule (Nonnenkamp 14) am Samstag, 26. Januar, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr, Karten: Vorverkauf: 21 Euro (zzgl. Gebühr), Abendkasse: 26 Euro. Tickets online bei Eventim oder im Hapag-Lloyd Reisebüro, Lippestraße 8.
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