Frauenhaus sucht Paten

Eine Stelle fehlt

24.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Dorsten ziehen nach mehr als einem Jahr pädagogischer Arbeit mit einer ganzen Personalstelle weniger ein Resümee. Welche Auswirkungen hatte die Kürzung der vierten Personalstelle zum 1. Januar bisher auf die Betreuung der von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder? Vor allem die Nachbetreuung der Frauen und Kinder, die nach dem Frauenhaus-Aufenthalt in eine eigene Wohnung ziehen, musste eingeschränkt werden. In der Beratung und Begleitung der Frauen und Kinder versuchen die Mitarbeiterinnen, den gewohnten Betreuungsstandard zu erhalten; jedoch lassen sie dabei so einiges an notwendigen Kräften für diese belastende Arbeit. In Urlaub- und Krankheitszeiten einer Kollegin wird nur das Notwendigste erledigt - zur Unzufriedenheit aller Beteiligten. Daher ist das Frauenhaus-Team zu dem Entschluss gekommen, sich intensiv auf die Suche eines Förderers (Gruppe, Verein oder Unternehmer) zu machen, der eine Patenschaft für eine 400 Euro-Kraft (zunächst für ein Jahr) übernimmt. Das Team erhofft sich durch eine stundenweise beschäftigte Kollegin zumindest ein wenig Entlastung und Unterstützung in seiner alltäglichen Arbeit. Die Mitarbeiterinnen Frau Horstkamp, Frau Klaus-Krämer und Frau Hegazy würden sich freuen, mit interessierten zukünftigen Paten möglichst bald ins Gespräch zu kommen. Anrufe erwünscht unter Tel. (02362) 4 10 55.

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