Größte Brüller ernten Gold

Sportplatz-Olympiade

DORSTEN-HARDT 700 Kinder kämpfen zurzeit wieder bei der Sportplatzolympiade auf der Anlage des SV Dorsten-Hardt um Ruhm, Ehre und Medaillen. Wir sprachen mit Hauptorganisator Fritz Mariß, der dieses beliebte Spektakel vor 23 Jahren aus der Taufe hob.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 08.07.2009, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Größte Brüller ernten Gold

Der "Chef" umringt von kleinen Olympioniken: Seit 23 Jahren organisiert Fritz Mariß mit seinem bewährten Helferteam die beliebte Sportplatz-Olympiade auf der Anlage des SV-Dorsten-Hardt.

Hallo, Herr Mariß, seit 23 Jahren stellen Sie Jahr für Jahr mit Ihrem Team die Sportplatzolympiade auf die Beine. Schlackern Ihnen bei dem Erklingen der Fanfare nicht schon die Ohren? Mariß: Ganz im Gegenteil. Die Fanfare signalisiert: Es geht los! Und darauf freue ich mich immer wieder. Wir haben uns schon einmal überlegt, was passieren würde, wenn wir die Fanfare mitten im Winter erklingen ließen. Ich würde mich nicht wundern, wenn sich dann spontan die gesamte Sportanlage wieder mit unerschrockenen Olympioniken füllen würde.

Mit 700 Teilnehmern haben Sie die Spitzenmarke von 785 vor drei Jahren aber nicht knacken können. Mariß : Nein. Dafür haben wir diesmal aber einen Rekord bei den Helfern und Helferinnen erzielt: 150 machen mit, davon waren die meisten früher selber als Olympioniken aktiv. Das ist doch eine tolle Sache.

Gibt´s bei der 23. Neuauflage etwas Neues auf der Hardt? Mariß: Nach den vielen erfolglosen Versuchen, neue Turnierspiele einzuführen, haben wir den Klassikern wieder den Vorrang gegeben. Fußball und Handball sind einfach die unschlagbaren Favoriten. Neu ist allerdings der Programmablauf am Donnerstag: Da werden die Zelte fürs Zeltlager schon am Nachmittag aufgebaut. Und abends ab 19 Uhr müssen die Betreuer mit ihren Ländergruppen zwangsweise zum Karaoke-Singen antreten: Denn wer am lautesten singt, wird mit der Goldmedaille belohnt.

Dann müssen die Hardter also ab 19 Uhr ihre Fenster schließen oder zum Zuhören auf die Anlage kommen. Mariß (lacht): Richtig. Nicht der schönste, sondern der lauteste Gesang wird prämiert.

Das vollständige Interview mit Fritz Mariß lesen Sie am Donnerstag in der Dorstener Zeitung. 

Lesen Sie jetzt