Grüne: Mit Geld Energie sparen

Viele Potenziale ungenutzt

23.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Susanne Fraund Die Strom- und Heizkosten in den rund 120 städtischen Liegenschaften könnten um rund 20 Prozent gesenkt werden. Fast 700.000 werden aber jedes Jahr zum Fenster rausgeschmissen, weil nicht alle Einsparpotenziale genutzt werden. So steht´s in einer Untersuchung des Zentralen Gebäudemanagements. Für Bündnis 90/ Die Grünen kann diese - für sie nicht überraschende - Erkenntnis nur eine Konsequenz haben. «Wer investiert, spart auf Dauer», glaubt Fraktionssprecherin (Foto). Das fängt schon bei der Stelle des von WinDor «ausgeliehenen» Energie-Managers Carsten Faltinski an. Sein Job ist im Juni beendet, müsste aber aus Sicht der Grünen unbedingt verlängert werden, um der städtischen Energiepolitik Nachhaltigkeit zu geben. Und dann geht es natürlich um die Frage, «was wir künftig mit wieviel Geld tun können», so Ratsmitglied Ludger van Heyden. Aus Erlösen von VEW-Aktien ließe sich die Infrastruktur verbessern, um dauerhaft Energie zu sparen. Ein Unding, so Fraund, sei es, dass in städtischen Gebäuden nachweislich rund 60 Stromzähler fehlten oder die Hausmeister monatlich in einen dunklen Schacht krabbeln müssten, um den Zählerstand abzulesen anstatt den Verbrauch automatisch (online) erfassen zu lassen. Zwingend erforderlich sei auch ein Energie-Pass nach Bedarfswerten für alle Liegenschaften, um einen exakten Einblick zu bekommen, was bei welchem Gebäude im Argen liegt. Trauriger Spitzenreiter auf diesem Gebiet, dazu bedarf es freilich keiner weiterer Analysen, ist die Gesamtschule Wulfen. dieb

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