Heißluftballon

„Tiefflieger“ über Wulfen: Anwohner glaubten an Ballon-Notlandung

Zwei Heißluftballons haben in Wulfen und Deuten für Aufregung gesorgt. Alles deutete auf eine Notlandung hin, doch dann kam es anders.
Heißluftballon über Wulfen
Auf Kollisionskurs mit dem Kirchturm von St. Matthäus schien ein Heißluftballon am Sonntagabend zu sein. © Guido Bludau

Zwei Heißluftballons sind am frühen Sonntagabend über Wulfen unterwegs gewesen. Dem Kirchturm von St. Matthäus kamen sie nach Ansicht zahlreicher Augenzeugen dabei gefährlich nahe. Viele dachten bereits an eine Notlandung, doch dann setzen die beiden Ballons ihre Fahrt fort.

„Alles ganz normal“, beschreibt Eric Baltussen das Manöver. Der Inhaber von „Ballonsport Marl“ bestätigte am Montag, dass die beiden Piloten auf der Suche nach einem geeigneten Landeplatz in Wulfen waren. Als sich da nichts fand, ging die einstündige Fahrt noch ein paar Minuten weiter in Richtung Westen.

Heißluftballon über Wulfen
Eine Ballonfahrt bei Sonnenuntergang – für die Passagiere ist das ein besonderes Erlebnis. Sie bekamen am Sonntag wahrscheinlich gar nicht mit, welche Aufregung der Pilot in Wulfen verursachte. © Guido Bludau

Gestartet waren die beiden Ballons wie immer in Marl. „Wohin die Fahrt dann geht, wissen wir vorher nicht“, sagt Eric Baltussen. „Das entscheidet der Wind.“

Bei der ersten Fahrt am Sonntagmorgen war sein Ballon auf der Landebahn des Luftsportvereins Dorsten zu Boden gegangen. Am Abend fanden die Piloten schließlich geeignete Flächen in Deuten und Schermbeck.

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