Als „Backofen“ empfindet Bernhard von Blanckenburg die Lippestraße in der Altstadt.
Als „Backofen" empfindet Bernhard von Blanckenburg die Lippestraße in der Altstadt. Kurzfristige Abhilfe könnten Beschattungssegel wie in der Stadt Waldshut-Tiengen bringen, glaubt er, hat aber noch weitere Vorschläge. © Berthold Fehmer
Hitze

Hitze in der Altstadt: „4.000 Bürger sind gesundheitlich gefährdet“

„4.000 Bürger in der Altstadt sind potenziell gesundheitlich gefährdet“, sagt Bernhard von Blanckenburg angesichts der Hitzewelle. Seine Konzepte könnten kurz- und langfristig helfen.

Bernhard von Blanckenburg, den die meisten als ehemaligen Stadtförster und Leiter des Forstbetriebsbezirks Dorsten kennen dürften, hat sich nach dem Ruhestand intensiv mit dem Klima in der Altstadt beschäftigt. Auch weil er selbst seit 1994 in der Altstadt wohnt – mittlerweile in der Ursulastraße. „Sobald Sie den Schatten verlassen, ist es kaum erträglich“, sagt er über die derzeit heißen Tage. Bei 38 bis 40 Grad müsse man aufpassen, „dass man nicht sehr schnell einen Kollaps bekommt“.

Klimaschutzpreis 2020 für Vorschläge

„Backofen Lippestraße“

Flachere Dächer, weniger Steingärten

Über den Autor
Redakteur
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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