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Im Holzlager der Tischlerei Krauel hat es gebrannt: 70.000 Euro Schaden

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Mit einem Großaufgebot hat die Dorstener Feuerwehr einen Brand in der Tischlerei Christoph Krauel an der Gladbecker Straße bekämpft. Ein Holzlager hatte Feuer gefangen. Der Schaden: enorm.

Feldmark

, 16.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Feuerwehr rückte um kurz nach 10 Uhr am Donnerstagmorgen mit etwa 50 Feuerwehrleuten aller Löschzüge aus. „Alle bis auf Lembeck und Rhade“, so Feuerwehrchef Andreas Fischer. Wie Firmenchef Christoph Krauel auf Anfrage sagte, hatte ein Mitarbeiter beim Schleifen von Holz vermutlich einen Funken erzeugt, der in der Absauganlage zur Entzündung führte.

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Feuer in einer Tischlerei an der Gladbecker Straße

Die Absauganlage führt mit einem Rohrsystem zum Holzlager, wo der Staub in Metall-Tonnen gesammelt wird. Durch den Funkenflug und das dadurch entstehende Feuer geriet das komplette Holzlager in Brand. Eine Meisterin, die gerade zufällig zu Besuch in der Tischlerei war, rief sofort die Feuerwehr. Christoph Krauel, der wenig später von einem Kunden zur Tischlerei zurückkehrte, dachte beim Anblick seiner brennenden Tischlerei: „Das kann nicht wahr sein.“ Im ersten Schock sagte Krauel, dass er um seine Existenz fürchte.

Im Holzlager der Tischlerei Krauel hat es gebrannt: 70.000 Euro Schaden

Das Holzlager stand lichterloh in Flammen. © Guido Bludau

Die Feuerwehr brauchte etwa zwei Stunden, um das Feuer zu löschen. Die Straße In der Miere wurde voll gesperrt, die Gladbecker Straße ebenso, da die Löschwasserversorgung aus allen Richtungen sichergestellt werden musste. Verletzt wurde niemand. Auch gelang es der Feuerwehr, den Maschinenraum, wo sich wertvolle CNC-Maschinen befinden, vor den Flammen zu schützen und auch weitere Räume der Tischlerei zu sichern. Ein Bereich, in dem sich Lacke befinden, wurde ebenfalls vor dem Feuer bewahrt.

Eternitplatten auf dem Holzlager

Der Großteil des Rauchs wurde vom Wind über die Wohnsiedlung „In der Miere“ geweht. Auf dem Holzlager befinden sich Eternit-Platten. Befragt, ob dies eine Gefährdung für die Bevölkerung bedeute, verneinte dies Feuerwehrchef Andreas Fischer. Eventuell frei werdende Asbestfasern würden durch das Löschwasser nach unten gedrückt und müssten bei der Sanierung von einer Fachfirma entsorgt werden. Auch die Straße werde nach dem Einsatz vom Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten gereinigt. Die Feuerwehrleute schützten sich mit Masken.

Eine Brandwache wurde eingerichtet, um ein Wiederaufflammen von Glutnestern zu verhindern. Nach ersten Schätzungen soll der Schaden etwa 70.000 Euro Euro betragen.

Im Holzlager der Tischlerei Krauel hat es gebrannt: 70.000 Euro Schaden

Die Feuerwehr ist vor Ort. © Berthold Fehmer

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