Ab 12. März werden in Dorsten unter anderem Beschäftigte an Grund- und Förderschulen und in Kitas mit AstraZeneca geimpft. Die Ständige Impfkommission empfiehlt das Vakzin inzwischen allen Altersgruppen. (Symbolbild) © dpa
Coronavirus

Impfungen in Schulen und Kitas vorerst nur freitags

Beschäftigte an Grund- und Förderschulen und in Kitas sollen bald geimpft werden. Für den Piks kommen mobile Teams in die Schulen und Kitas in Dorsten. Geimpft wird vorerst nur freitags.

Ab dem 8. März sollen weitere Personengruppen ein Impfangebot erhalten. Dazu zählen auch Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie weitere an diesen Schulen tätige Personen und Beschäftigte in Kitas. Um die Terminvereinbarung kümmern sich die Schulen selbst.

Über das Verfahren und den Ablauf hat die Kreisverwaltung die Schulen am Donnerstag (4.3.) informiert. Ulrike Goliath, Leiterin der Grünen Schule in Wulfen-Barkenberg, hat ihre Liste mit den zu impfenden Personen und den dazugehörigen Daten noch am selben Tag an den Kreis geschickt.

„Hat hervorragend geklappt“

Auch die anderen Schulleitungen, mit denen sie in Kontakt stehe, hätten sich sofort an die Arbeit gemacht, berichtet die Sprecherin der Dorstener Grundschulen. Eine Ärztin, die dann mit ihrem Team in die Schule kommt, habe man schon gleich gefunden, so Goliath: „Das hat hervorragend geklappt!“

Ulrike Goliath ist Leiterin der Grünen Schule in Barkenberg und Sprecherin der Dorstener Grundschulen. Die Liste mit den erforderlichen Infos zur Impfung der Belegschaft hat sie schon abgeschickt. © Guido Bludau © Guido Bludau

Fünf Tage vor der geplanten Impfung muss die Liste beim Kreis sein, damit der die Logistik organisieren kann. Geimpft wird in den Schulen, die dafür unter anderem einen großen Raum, einen Kühlschrank und eine Liege vorhalten müssen.

Den Piks gibt es vorerst nur freitags, wie Kreissprecherin Lena Heimers betont: „Damit wir kein Problem mit Ausfällen bekommen.“ Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich kleinere Schulen oder Kindergärten zusammentun. Pro Nachmittag seien rund 80 Impfungen durch einen Arzt möglich, so Heimers. Los geht es in den Grund- und Förderschulen und den Kitas also am 12. März.

Es gilt das Arbeitsort-Prinzip

Für die nun zu impfenden Berufsgruppen gilt das Arbeitsort-Prinzip. Wer also beispielsweise in Bottrop wohnt, aber an einer Schule in Dorsten unterrichtet, bekommt seine Impfung auch in der Dorstener Schule.

Bei den über 80-Jährigen gilt indes das Wohnort-Prinzip: Wer im Kreis Recklinghausen wohnt, muss auch ins Impfzentrum des Kreises Recklinghausen und kann sich nicht in einem benachbarten Landkreis oder kreisfreien Stadt impfen lassen.

Geimpft wird in den Schulen und Kitas mit dem Vakzin von AstraZeneca. Die Schulen und Kitas melden dem Kreis aber, wie viele der nun Impfberechtigten über 65 Jahre sind. Vorgesehen war ursprünglich, dass diese Personen den Impfstoff von Biontech erhalten und im Impfzentrum des Kreises geimpft werden. Die Ständige Impfstoffkommission (Stiko) empfiehlt AstraZeneca seit Donnerstag (4.3.) aber allen Altersgruppen, sodass hier noch Änderungen möglich sind.

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Redakteur
Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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