Keine Chance für den Spinner

21.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Keine Chance für den Spinner

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners. Gefährlich sind die Gifthaare.

Schermbeck Eichenprozessionsspinner Auch im kommenden Jahr ist ein Befall von Eichen mit dem (Foto) zu erwarten. Aus diesem Grund beschlossen am Dienstagnachmittag die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses, die Verwaltung zu beauftragen, rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Um im Gefährdungsfall einen ausreichenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu erreichen, sollte eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden angestrebt werden.

Grundlage für die Beratungen im Ausschuss war ein USWG-Antrag vom August dieses Jahres, in dem auf forstwirtschaftliche Schäden ebenso hingewiesen wurde wie auf gesundheitlich-hygienische Folgen.

In welchem Umfang Bekämpfungsmaßnahmen im nächsten Jahr notwendig werden, lässt sich zurzeit nur schwierig abschätzen. "Wir konzentrieren uns auf Schulhöfe und Kinderspielplätze", kündigte Kämmerer Günther Hoppius an. Zur vorbeugenden Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sollen im Frühjahr 2008 verstärkt Spritzmittel eingesetzt werden. Ulrike Trick (Bündnis 90/Die Grünen) schlug vor, bei der Behandlung biologische Hemmstoffe zu verwenden.

Clemens Diederich (USWG) fand mit seinem Vorschlag, noch junge Eichen an Spielplätzen und anderen öffentlichen Plätzen durch andere Bäume zu ersetzen, lediglich bei Klaus Wasmuth (FDP) Zustimmung. H.Sch.

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