Corona-Zahlen steigen weiter, Landeszentrale sorgt für Verwirrung

Coronavirus

Der Inzidenzwert des Kreises Recklinghausen hat nun auch nach Angaben der Landeszentrale Gesundheit den dreistelligen Bereich erreicht. Aber manche Zahlen sind mit Vorsicht zu behandeln.

Dorsten, Kirchhellen

, 23.10.2020, 12:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Mundschutz ist Pflicht, inzwischen auch in allen Fußgängerzonen.

Der Mundschutz ist Pflicht, inzwischen auch in allen Fußgängerzonen. © picture alliance/dpa

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) liegt der Inzidenzwert für den Kreis Recklinghausen am Freitag (23. Oktober) bei 105,5. Das Kreisgesundheitsamt hatte Donnerstag bereits einen Wert von 110,4 veröffentlicht, am Freitag lag er hier sogar bei 115,9.

In Dorsten beträgt der Inzidenzwert nun 88,3 (+1,3), exakt 94 Menschen sind aktuell infiziert. Der bislang größte „Hotspot“ Herten (182, 8) ist auf Kreisebene am Freitag von Oer-Erkenschwick (187,8) übertroffen worden.

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Irritationen gab es am Freitagvormittag allerdings in Einzelfällen über die Zahlen, die das Landeszentrum Gesundheit veröffentlichte. So soll der Inzidenzwert in Bottrop deutlich auf 38,3 gesunken sein, im Kreis Wesel von 64,4 auf 45,7.

Später stellte sich heraus: Es lag ein Fehler in der Meldekette vor. Tatsächlich beträgt der Wert im Kreis Wesel 67,6, die Stadt Bottrop hat noch keine aktualisierte Information veröffentlicht.

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