Feuerwehreinsatz am Schloss Lembeck © Guido Bludau

Loderndes Feuer am Schloss Lembeck ließ Augenzeugen nicht kalt

Sie haben alles richtig gemacht: Augenzeugen informierten am Donnerstagmorgen über Notruf die Feuerwehr. Ein loderndes Feuer am Schloss Lembeck ließ sie das Schlimmste befürchten.

Das Wasserschloss Lembeck rückte am Donnerstagmorgen in den Fokus der Feuerwehr: Gegen 7.30 Uhr bemerkten Augenzeugen hellen Flammenschein vor der historischen Schlosskulisse. Die Feuerwehr rückte umgehend aus, um Schlimmeres zu verhüten.

Vor Ort angekommen, stellte sich die Lage glücklicherweise aber als weniger dramatisch heraus. Bei dem Brand handelte es sich um ein sogenanntes Nutzfeuer, das auf einem Hof am Schloss entfacht worden war.

Der Verursacher musste das Feuer umgehend löschen. Denn das Abfackeln von Grünabfällen oder sonstigen Gegenständen ist laut Bundes-Kreislaufwirtschaftsgesetz verboten. Und auch die ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Dorsten untersagt solche Feuer. Laut Stadtsprecher Ludger Böhne sind laut dieser Verordnung nur wenige Ausnahmen auf Antrag erlaubt; Osterfeuer etwa, die der Brauchtumspflege dienen.

Einen weiteren, sehr kleinen Spielraum gewährt diese Verordnung zudem in einer sehr eng begrenzten Zeit des Jahres: Wenn Heckenabfall oder Rückschnitte von Kopfweiden anfallen, dann ist vom 1. Februar bis zum 15. März eines Jahres das Verbrennen dieser Grünabfälle gestattet. Diese Zeit ist aber bekanntermaßen vorbei. Womit das Feuer am Schloss Lembeck entfacht worden ist, ist nicht bekannt. Es verursachte wegen des schnellen Eingreifens der Wehr auch keinen Schaden.

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Redaktion Dorsten
Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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