Vandalismus

Mahnwache an beschmiertem „Respekt“-Kunstwerk und ein Gesprächsangebot

Das Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“ hat nach der erneuten Schmier-Attacke auf das „Respekt“-Kunstwerk eine Mahnwache gehalten und dem Täter ein Angebot gemacht.
Nach der erneuten Schmier-Attacke auf das Kunstwerk hielt das Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“ eine Mahnwache an der „Respekt“-Tafel ab. © Johannes Götte

Nachdem das „Respekt“-Kunstwerk in Dorsten am Wochenende erneut beschmiert worden war, hielt das Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“ vor Ort eine spontane Mahnwache ab. „Diese Verunglimpfungen und die Art und Weise, immer wieder gemeinschaftliches Eigentum zu zerstören, zeigen, anders als von diesem Kunstwerk beabsichtigt, eine niederträchtige Respektlosigkeit und machen fassungslos“, teilte das Bündnis mit.

An der Mahnwache beteiligten sich am Sonntagabend auch die Initiatoren der „Respekt-“Tafel von der Ideenfabrik Stadtsfeld, die Stadtteilkonferenz „Bürgerrunde Feldmark“ sowie Lokalpolitiker von CDU, SPD, Die Grünen und Die Linke.

„So viel Hass macht sprachlos“

„So viel negative Energie, Zerstörungswut und Hass gegen Mitmenschen und andere Kulturen machen sprachlos, ja fast hilflos“, sagte Ruth Lange vom Bündnis. „Aber wir, die wir heute hier sind, und viele Dorstener mehr geben nicht auf und werden auch in Zukunft ein klares Zeichen gegen diesen Vandalismus, gegen diese Angriffe auf unser friedliches Zusammenleben, auf unser gemeinschaftliches Eigentum setzen.“

Das Bündnis erneuerte sein Gesprächsangebot an den Verursacher der Schmierereien, der sich unter wir.in.dorsten@web.de melden kann. Unter dieser E-Mail-Adresse können sich auch Interessierte für das nächste Bündnis-Treffen am 2. August (Montag), 18.30 bis 20 Uhr, im Haus der Jugend an der Olbergstraße 10 anmelden.

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