Maskenpflicht im Freien: Dorsten rudert etwas zurück

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Seit einer Woche gilt die Maskenpflicht in der Fußgängerzone in Dorsten und an zwei ausgewählten Plätzen. Jetzt hat die Stadt die Anordnung teilweise zurückgenommen.

Dorsten

, 23.10.2020, 04:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Plakate weisen seit einigen Tagen darauf hin: In der Fußgängerzone in der Dorstener Altstadt muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Und zwar zu jeder Zeit. Der Kommunale Ordnungsdienst kontrolliert das zwar nicht fortwährend, aber immer wieder mal. Aber nicht nur dort, sondern auch in zwei anderen Bereichen.

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Die Maskenpflicht galt bislang nämlich auch am Berliner Platz in Holsterhausen und am Wulfener Markt in Barkenberg. Der eine ist ein mäßig frequentierter Parkplatz, der andere ein weitestgehend eingezäunter Bereich. Beiden Plätzen ist gemeinsam: Besonders viel ist hier nicht los, allenfalls an den Markttagen könnte es etwas enger werden - mittwochs in Holsterhausen, freitags in Wulfen-Barkenberg.

Maske nur noch an Markttagen

Und deshalb hat der Krisenstab der Stadt nun reagiert und die bisherige Anordnung teilweise revidiert. „Die allgemeine Maskenpflicht am Wulfener Markt und am Berliner Platz ist aufgehoben“, bestätigte Stadtsprecher Christoph Winkel auf Anfrage. „Maskenpflicht gilt dort nur noch während des Wochenmarktes. Entsprechende Hinweisschilder sind erstellt und werden in Kürze aufgehängt.“

So sieht es auch die neue Allgemeinverfügung des Kreises Recklinghausen vor, die seit dem 20. Oktober gilt. Die Maskenpflicht an Marktständen gilt schon länger, die beiden öffentlichen Plätze in Holsterhausen und Barkenberg waren im Rathaus aber wohl irrtümlich als Bereiche ausgemacht worden, „an denen der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht immer leicht einzuhalten ist“, so Winkel.

Keine neuen Masken-Bereiche vorgesehen

Deutlich mehr los ist beispielsweise auf der Freiheitsstraße in Holsterhausen oder auf dem Zechengelände in Hervest. Eine Maskenpflicht ist dort zunächst aber nicht vorgesehen, bestätigte der Stadtsprecher: „Sowohl auf der Freiheitsstraße als auch auf dem Zechengelände, so der Eindruck des Krisenstabs, können Passanten durchaus den Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten.“

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