Blühwiesen

Mehr Nahrung für Insekten: Blühwiesen-Projekt startet in Dorsten

Mehrere Kommunen in der Hohen Mark haben sich zusammengeschlossen, um auf städtischen Flächen mehrere Hektar Blühwiesen anzulegen. Der Startschuss für das Förderprojekt fiel in Dorsten.
Die Mitglieder der Aktionsgruppe trafen sich auf Einladung der Projektveranwortlichen Katja Pietsch  in der Biologischen Station in Lembeck.
Die Mitglieder der Aktionsgruppe trafen sich auf Einladung der Projektveranwortlichen Katja Pietsch (vierte von rechts) in der Biologischen Station in Lembeck. © Privat

Die Hohe Mark soll insektenfreundlich werden. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen in Dorsten, Dülmen, Haltern, Raesfeld, Reken und Olfen auf städtischen Flächen mehrere Hektar Blühfläche angelegt werden. „Zentrale“ wird die in Lembeck ansässige Biologische Station Kreis Recklinghausen.

Die Lokale Aktionsgruppe der „VITAL.NRW Region Hohe Mark“, in dem die sechs Kommunen vertreten sind, traf sich kürzlich dort zum Auftakt des Förderprojekts „Blühende VITAL-Region“. Katja Pietsch, Diplom-Biologin und seit Anfang Juni für das Projekt bei der Biologischen Station beschäftigt, erläuterte dort die Pläne für die nächsten Monate.

So sollen bis zum Herbst in Absprache mit den Grünflächenämtern der Kommunen erste geeignete Flächen ausgewiesen und mit heimischen Wildblumensamen bepflanzt werden, die im kommenden Frühjahr das erste Mal blühen. Daneben sind auch Veranstaltungen mit Tipps und Infos für die Bürger geplant.

Natürlicher Kreislauf

Pietsch: „Die Saat wird so eingetragen und gepflegt, dass ein natürlicher Kreislauf entsteht. Dadurch bekommen nicht nur heimische Pflanzen eine Chance sich wieder zu etablieren, sondern auch Tiere profitieren davon.“ Nicht nur die Bienen, sondern auch andere Tiere: Vögel bekommen eine natürliche Winterkost und viele Insektenarten können in den Stängeln und Kapseln überwintern oder ihre Brut hineinlegen.

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