Mercaden in Dorsten machen die nächste Baustelle auf

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Das Einkaufszentrum Mercaden in Dorsten macht ab Freitag die nächste Baustelle auf. Sie ist der angekündigte Abschluss der sogenannten „Repositionierung“. Fehlen nur noch neue Mieter.

Dorsten

, 24.07.2020, 07:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Rolltreppe wurde verlegt und erweitert, ein zusätzlicher „Lichthof“ eingebaut, das Lichtkonzept verbessert und der Anstrich erneuert: Es waren im Herbst und Winter 2019/2020 arbeitsintensive Wochen in den Mercaden.

Doch die Aufwertung des Einkaufszentrums am Westwall, die Fachleute als „Repositionierung“ bezeichnen, war damit noch nicht abgeschlossen. Der letzte Schritt folgt jetzt.

Bis Ende September soll der Brunnen fertig sein

Am Freitag (24. Juli) starten die vorbereitenden Arbeiten für den Einbau eines Brunnens im Erdgeschoss. Centermanager Ralf Gertz glaubt, dass die gröbsten Arbeiten bis Mitte August abgeschlossen sind, dann geht es an die Fliesenarbeiten und die optische Gestaltung. „Ich gehe davon aus, dass Ende September alles fertig ist.“

Eine Animation zeigt, wie der Brunnen im Mercaden-Erdgeschoss aussehen soll.

Eine Animation zeigt, wie der Brunnen im Mercaden-Erdgeschoss aussehen soll. © Mercaden Dorsten

Der Brunnen soll die Aufenthaltsqualität in den Mercaden deutlich erhöhen. Da schwingt natürlich die Hoffnung mit, dass die Corona-Pandemie eines Tages überwunden ist und die Menschen sich nicht mehr nur zum Einkaufen, mit Abstand und Masken, in dem Einkaufszentrum aufhalten dürfen. Außerdem soll das neue Erscheinungsbild natürlich Interesse wecken im Einzelhandel.

In den vergangenen Wochen und nach den ersten Corona-Lockerungen hat die für die Mercaden zuständige Koprian IQ aus Hamburg die Gespräche mit möglichen neuen Mietern wieder intensivieren können. Auch Gertz war bei solchen Verhandlungen dabei und sagt: „Die Situation ist für viele Unternehmen schwierig, zumal ja auch Unsicherheit herrscht, ob es im Herbst eine zweite Welle und in der Folge womöglich einen erneuten Lockdown gibt.“

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Gleichwohl ist der Centermanager optimistisch, dass es in nicht allzu ferner Zukunft Vertragsabschlüsse gibt und leerstehende Ladenlokale in den Mercaden neu vermietet werden können. „Wir haben da ein paar Eisen im Feuer.“ Branchen oder gar Namen von Interessenten wird er erst bekannt geben, „wenn wir Unterschriften haben“.

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