Coronavirus: Mitarbeiterin der Vereinten Volksbank in Dorsten ist infiziert

Coronavirus

Bei der Frau aus Dorsten, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat, handelt es sich um eine Mitarbeiterin der Vereinten Volksbank. Das Geldinstitut hat umgehend reagiert.

Dorsten

, 06.03.2020, 14:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Mitarbeiterin der Vereinten Volksbank in Dorsten hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Eine Mitarbeiterin der Vereinten Volksbank in Dorsten hat sich mit dem Coronavirus infiziert. © Guido Bludau

Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen hat der Vereinten Volksbank am Freitag bestätigt, dass eine Mitarbeiterin aus dem Kundenservice in der Dorstener Hauptstelle positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Es ist der erste Fall im Kreis Recklinghausen.

Zugleich hat das Gesundheitsamt Kontakt aufgenommen zu den Kolleginnen und Kollegen, die mit der betroffenen Mitarbeiterin in engem Kontakt standen. „Diese 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir gebeten, prophylaktisch zu Hause zu bleiben“, betonte Vorstand Ingo Hinzmann am Freitag. „Die betroffene Mitarbeiterin war zuletzt am vergangenen Montag in der Bank.“

Deutliche höhere Hygienemaßnahmen

Das Gesundheitsamt hat der Vereinten Volksbank nach eigenen Angaben bestätigt, dass sie mit den „deutlich erhöhten Hygienemaßnahmen“ der vergangenen Wochen und der vorsorglichen Absage einer Landwirte-Veranstaltung in Kirchhellen am Donnerstagabend richtig gehandelt habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte es sich lediglich um einen Verdachtsfall gehandelt.

Nach Angaben der Vereinten Volksbank gibt es in der Hauptstelle unter anderem antivirale Desinfektionsmittel in den Waschräumen und an den Beraterplätzen. Türklinken und Türen werden täglich gereinigt, zudem gebe es stets aktualisierte Hinweise zur Handhygiene, „hier vor allem zum Handschlag“.

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„Natürlich haben wir jetzt in der Dorstener Hauptstelle die Herausforderung, mit deutlich weniger Mitarbeitern unsere Dienstleistungen für Mitglieder und Kunden darzustellen“, so Ingo Hinzmann: „Aber wir ziehen hier alle an einem Strang und in eine Richtung. Wir freuen uns also weiterhin auf jeden, der zu uns in die Bank kommt. Denn das ist laut Gesundheitsamt bedenkenlos möglich.“

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