Nach Quecksilberfund: Fische aus der Lippe dürfen wieder gegessen werden

Lippe

Das Verzehrverbot für Fische aus der Lippe im Bereich Hervester Brücke ist aufgehoben. Polizeitaucher hatten dort im August Quecksilber auf dem Grund Lippe entdeckt.

Dorsten

, 14.09.2019, 11:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Quecksilberfund: Fische aus der Lippe dürfen wieder gegessen werden

An dieser Stelle unterhalb der Brücke (Buerer Straße) in Dorf Hervest wurde das Quecksilber in der Lippe gefunden. Fische, die hier gefangen wurden, dürfen ab sofort wieder verzehrt werden. © Robert Wojtasik

Der Kreis Recklinghausen hat das Verzehrverbot für Fische aus der Lippe im Bereich Hervester Brücke (Buerer Straße) flussabwärts aufgehoben. Das teilte die Kreisverwaltung mit.

Jetzt lesen

Nachdem Polizeitaucher im August Quecksilber auf dem Grund der Lippe entdeckt hatten, wurden an der Fundstelle mehrere Fische gefangen und zur Untersuchung ins Labor gegeben.

Nach Abschluss der Untersuchungen gab das Labor nun Entwarnung: „Der festgelegte Höchstgehalt für Quecksilber im Muskelfleisch von Fischen wird in allen untersuchten Fischproben deutlich unterschritten. Somit ist der Verzehr der Fische im Hinblick auf die Quecksilberbelastung als unbedenklich einzustufen.“

Nur durch Zufall hatten Polizeitaucher im August das Quecksilber in der Lippe entdeckt. Sie suchten eigentlich nach Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg und fanden beides auch. Auf die Spur hatte die Ermittler ein Dorstener geführt, der dabei beobachtet wurde, wie er in seinem Garten rostige Waffenteile putzte (DZ+). Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt