Nach Unfall: Am Bahnübergang in Wulfen zählt jetzt wieder Handarbeit

Bahnübergang

Bei einem Unfall am Bahnübergang in Wulfen am vergangenen Freitag (8. Mai) wurde eine von vier Schranken abgerissen. Das hat Folgen.

Wulfen

, 15.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die kaputte Schranke am Bahnübergang in Wulfen hat Folgen.

Die kaputte Schranke am Bahnübergang in Wulfen hat Folgen. © Guido Bludau

Ein Unfall am vergangenen Freitag am Bahnübergang der B 58 in Wulfen sorgt seit einer Woche dafür, dass ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn nun halbstündlich den Bahnübergang auch per Hand sperren muss, um den Zugverkehr passieren zu lassen. Betroffen ist die Strecke zwischen Dorsten und Coesfeld, auf der die Nordwestbahn verkehrt.

Der Bahnverkehr in Wulfen muss jetzt händisch erledigt werden.

Der Bahnverkehr in Wulfen muss jetzt händisch erledigt werden. © Guido Bludau

Grund war ein Verkehrsunfall am 8. Mai. Gegen 16.25 Uhr befuhr nach Auskunft der Pressestelle der Polizei ein Lkw die Weseler Straße (B 58), als sich, zunächst vermutlich vom Fahrer unbemerkt, die Schranken am Bahnübergang schlossen. Mit dem Lkw-Aufbau wurde dann eine Schranke angefahren und stark beschädigt. Da die Schranke anschließend in den Bahnbereich hereinragte, wurde sie von den Mitarbeitern der Bahn abmontiert und neben den Bahngleisen abgelegt.

Seit diesem Zeitpunkt muss der Bahnübergang nun mit einem Sicherungsposten gesichert werden. Er stoppt den Autoverkehr zusätzlich zu den drei noch intakten Schranken mithilfe eines Absperrbandes, bevor der Zug den Übergang nutzt. Die Reparaturarbeiten werden noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

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