Nächstes Fitness-Studio in Dorsten plant Millionen-Investition (mit Video)

hzKonkurrenzkampf

1,2 Millionen Euro hat Injoy investiert. Fitnessloft und Olymp Sportpark wollen bald eröffnen. Jetzt nimmt in Dorsten das nächste Unternehmen aus der Fitnessbranche viel Geld in die Hand.

Dorsten

, 03.12.2019, 04:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf dem Fitnessmarkt in Dorsten läuft ein nie dagewesener Wettbewerb. Es geht um viel Geld, es geht um Mitglieder und Marktanteile. Jetzt plant das nächste Unternehmen eine millionenschwere Erweiterung.

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Nachdem Injoy-Geschäftsführer Paul Underberg in diesem Jahr einen siebenstelligen Betrag in die Modernisierung seines Unternehmens an der Borkener Straße gesteckt hat, kündigen zwei Unternehmen aus derselben Branche die baldige (Neu-)Eröffnung an. Auf dem ehemaligen Zechengelände ist das„Fitnessloft“ fast fertig, im Februar 2020 will zudem der Olymp Sportpark an der Kirchhellener Allee wieder eröffnen.

Nächstes Fitness-Studio in Dorsten plant Millionen-Investition (mit Video)

Der geplante Anbau an das bestehende Be-Fit-Gebäude mit einem großen Outdoor-Bereich. © Thieken

Heiko Gratzki verfolgt die Entwicklung in Dorsten mit Interesse - und macht das „Be Fit“ ebenfalls fit für die Zukunft. 1,5 Millionen Euro will der Inhaber aus Isselburg nach eigenen Angaben nächstes Jahr in die Erweiterung und Modernisierung seines Studios an der Bismarckstraße investieren. „Der Bauantrag ist eingereicht. Sobald die Genehmigung der Stadt vorliegt, geht es los“, sagt er. Die Eröffnung könnte noch 2020 erfolgen.

Benachbartes Grundstück gekauft

Die Pläne hat Gratzki mit dem Architekturbüro Thieken aus Holsterhausen entwickelt. „Im Kopf habe ich das schon lange, aber jetzt ist die Bismarckstraße fertig. Vorher hätte das keinen Sinn gemacht.“ Computeranimationen zeigen einen zweigeschossigen Erweiterungsbau an der Nordseite. Das Grundstück, einem Tortenstück nicht unähnlich, hat Gratzki von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Windor erworben.

In dem neuen Gebäude sind zwei Kursräume mit großen Glasfronten geplant, einer soll speziell für Rehasport konzipiert werden. Direkt angrenzend entsteht ein Oval, ein Outdoor-Trainingsbereich auf 275 Quadratmetern - „meine erste Be-Fit-Anlage, die das anbietet“, freut sich der Inhaber. Neben Dorsten betreibt Heiko Gratzki noch sechs weitere Studios.

Auf der Südseite des Be Fit entstehen 27 neue Parkplätze und eine Lounge für mehr Aufenthaltsqualität. „Das war ein Wunsch unserer Mitglieder“, berichtet Marketing-Leiterin Natalia Bauer.

Größere Umkleiden und zwei Saunen

In dem bestehenden Studio, das im April 2014 öffnete, sind ebenfalls Veränderungen geplant, sobald der Anbau steht. Bei laufenden Betrieb werden dann die Umkleidekabinen für Damen und Herren deutlich vergrößert. In den jetzigen Kursräumen werden eine Infrarot- und eine finnische Sauna installiert.

Mit diesem erweiterten Angebot glaubt der Be-Fit-Chef, für den Wettbewerb gerüstet zu sein. Den hält Heiko Gratzki für „relativ normal“. Drei bis fünf Konzepte gebe der Markt für Dorsten und das nähere Umfeld wohl her. Mit der Workers Hall und dem Freizeitbad Atlantis mischen noch andere Unternehmen mit. Und die Kette „FitX“ denkt angeblich ebenfalls über einen Standort in Innenstadtnähe nach.

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