Elektrische Steuererklärung

Neue Grundsteuer: Immobilienbesitzer müssen sich offenbaren

Auf Dorstener kommt zu, was auch andere Immobilieneigentümer in Nordrhein-Westfalen tun müssen: Sie müssen zwischen dem 1. Juli und 31. Oktober Erklärungen zu ihrem Grundbesitz abgeben.
Ein Abgabenbescheid für die Entrichtung der Grundsteuer liegt auf einem Schreibtisch.
Ab Juli 2022 müssen sich Eigentümer elektronisch über Elster-Formulare beim Finanzamt erklären. (Symbolbild) © Jens Büttner/zb/dpa

Alle Eigentümer müssen zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober 2022 elektronisch eine Steuererklärung abgeben, auf deren Basis die neue Grundsteuer berechnet wird. „Und diese Erklärung hat es in sich“, sagte Markus Kruse von Haus & Grund.

„Es werden eine Reihe von Angaben verlangt, die nicht jeder Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung sofort parat hat – insbesondere bei älteren Gebäuden“, ergänzte er. Wer bei den Vorbereitungen zur Steuererklärung Unterstützung benötigt, könne sich an an Haus und Grund wenden.

Diese Angaben sind zu machen

Vom Eigentümer werden im Rahmen der Steuererklärung Angaben zur Immobilie sowie zum Steuerpflichtigen selbst verlangt. Dazu gehören unter anderem die Steuernummer, Angaben zu Miteigentumsanteilen, sofern es sich um eine Wohnung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft handelt, die Grundbuchblattnummer, die Flurstücknummer und zu Flächengrößen und viele mehr. Haus und Grund weist darauf hin, dass empfindlichen Strafen drohen, wenn die Steuerklärung nicht fristgerecht abgegeben wird.

Hintergrund ist die Neuberechnung der Grundsteuern, deren Reform in NRW am 1.1.2025 in Kraft tritt. Eigentümer älterer Häuser in guten Lagen sollten sich darauf einstellen, dass ihre Steuerbelastung womöglich höher ausfällt als in den Jahren zuvor.

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