Neuer Olymp Sportpark findet Partner in der Nachbarschaft

hzKooperation

Der neue Olymp Sportpark will Anfang 2020 an der Kirchhellener Allee eröffnen. Gleich nebenan schließt dann ein vermeintlicher Konkurrent, der lieber Partner sein möchte.

Dorsten

, 20.11.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Herbert Thiel, Betreiber des Olymp Sportparks, spricht von einem „Glücksfall“. Der Ausbau der neuen Trainingsräume auf dem ehemaligen Krietemeyer-Gelände an der Kirchhellener Allee läuft planmäßig, und jetzt wird aus einem vermeintlichen Konkurrenten in der Nachbarschaft ein Kooperationspartner. „Das kommt für uns wie gerufen“, sagt Thiel.

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Denn das Trainings- und Rehazentrum Lurbiecki schließt, wenn der Olymp Anfang des nächsten Jahres und rund zweieinhalb Jahre nach dem Großbrand auf Maria Lindenhof eröffnet. Die Kooperation ist vor wenigen Tagen besiegelt worden.

Olymp übernimmt Mitarbeiter von Lurbiecki

Im Bereich der Rehakurse und beim Gerätetraining wird das Team Lurbiecki künftig eng mit dem Olymp Sportpark zusammenarbeiten. „Einige Mitarbeiter werden von uns übernommen, um die bisherigen Kunden des Rehazentrums auch weiterhin betreuen zu können“, bestätigte Thiel.

Neuer Olymp Sportpark findet Partner in der Nachbarschaft

Freuen sich über die künftige Kooperation (v.l.): Volker Hemmert (Eigentümer der Halle, in denen der Olymp eröffnet), Herbert Thiel, Martin Göritz (beide Olymp), Jürgen Lurbiecki, Annika Lurbiecki-Tausch und Jan Lurbiecki. © privat

Firmenchef Jan Lurbiecki wechselt indes auf die andere Straßenseite. Dort, wo sein Vater Jürgen seit 35 Jahren im Altenzentrum St. Anna Physiotherapien und andere manuelle Therapien anbietet. „Wir werden über den Jahreswechsel einen Teil unserer Praxisräume modernisieren und haben damit alle Hände voll zu tun“, so Jan Lurbiecki.

Die Straßenseite gewechselt

Der Junior wird gemeinsam mit seinem Vater, seiner Schwester Annika Lurbiecki-Tausch und ihren rund zehn Mitarbeitern künftig den therapeutischen Teil abdecken – nur wenige Laufminuten vom neuen Olymp entfernt. Beide Gesundheitsteams wollen ihre Kräfte auf die Kernkompetenzen konzentrieren, heißt es, „um gemeinsam das Beste für Patienten und Mitglieder herauszuholen“.

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