Neues Wohnhaus in der Altstadt: Was genau plant der Investor?

Wohnen in Dorsten

Der Abriss eines alten Wohn- und Geschäftshauses in der Dorstener Altstadt steht unmittelbar bevor. Der Investor lässt sich aber nicht in die Karten schauen, was genau er am Ostwall plant.

Dorsten

, 27.11.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das alte Wohn- und Geschäftshaus wird in Kürze abgerissen.

Das alte Wohn- und Geschäftshaus wird in Kürze abgerissen. © Stefan Diebäcker

Die Bauzäune sind am Mittwoch (25. November) aufgestellt worden. Sie signalisieren, dass in Kürze der Abriss des alten Wohn- und Geschäftshauses am Ostwall 6-8 (neben Toom) beginnt. Wobei „in Kürze“ ein dehnbarer Begriff ist. „Es wird etwas dauern, bis man wirklich etwas sieht“, glaubt Baudezernent Holger Lohse. „Denn zunächst finden die Arbeiten im Inneren des Gebäudes statt.“

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Klar ist bislang, dass am Rande der Altstadt ein reines Wohnhaus entsteht. Die Details hält der Investor, dessen Name Holger Lohse immer noch nicht öffentlich nennen darf, unter Verschluss. „Er hat sich noch nicht festgelegt, welche Wohnformen es dort geben wird. Aber er ist mit möglichen Partnern im Gespräch.“ Lohse hat darüber vor Kurzem auch den Stadtrat im nichtöffentlichen Teil der Sitzung informiert.

Neuer Bauantrag muss gestellt werden

Auch hat der Bauherr laut Lohse ein Interesse, „eine gewisse Präsenz vor Ort zu haben“. Was das bedeutet, ist dem Baudezernenten auch nicht ganz klar. Licht ins Dunkel könnte der neue Bauantrag bringen, der gestellt werden muss, weil die Genehmigung ausgelaufen ist und das Bauordnungsrecht sich verändert hat.

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Noch in diesem Jahr, spätestens Anfang des nächsten Jahres will der Geldgeber den Weg an die Öffentlichkeit antreten - nachdem Holger Lohse den Bauantrag zumindest schon mal gesichtet und grünes Licht signalisiert hat.

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