Mehrheit ist zufrieden mit Betreuungsangebot, vier neue Kitas kommen

hzOnline-Umfrage

Wie bewerten die Dorstener das Betreuungsangebot in den städtischen Kitas? Und wie finden sie das Spielplatz-Angebot? Darum geht es in dieser Folge unserer Online-Umfrage.

Dorsten

, 24.08.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Hälfte der rund 700 Teilnehmer unserer Online-Umfrage zur Zufriedenheit mit der Arbeit der Stadtverwaltung konnte oder wollte die Frage zum Betreuungsangebot der städtischen Kitas nicht beantworten. Klar, wirklich fundiert äußern können sich eigentlich auch nur Familien mit Kindern im entsprechenden Alter.

Die Umfrage-Teilnehmer mit einer Meinung bewerten das Betreuungsangebot mehrheitlich positiv: Rund 10 Prozent stimmen voll und ganz der Aussage zu, dass die städtischen Kitas ein gutes Betreuungsangebot für alle Altersgruppen (U3 und Ü3) bieten. Dazu kommen noch mal 23 Prozent, die der Meinung sind, dass dies „eher zutrifft“. Für rund 11 Prozent trifft die Aussage „eher nicht“ zu und für 7 Prozent „gar nicht“.

„Angesichts der gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen nehmen wir dieses Urteil als Lob und Ansporn“, sagt Jugendamtsleiter Stefan Breuer. „Denn wir stellen fest, dass immer mehr Familien ihre Kinder immer jünger in die Kita oder die Tagespflege geben.“ Heißt: „In den Einrichtungen kommen insgesamt mehr Kinder an, zugleich müssen die Gruppen mit mehr Kindern unter drei Jahren kleiner werden. Das Ergebnis für uns: Mehr Kinder, weniger Plätze.“

Die Stadt reagiert auf den Bedarf und investiert Millionen in vier neue Kitas in Wulfen-Barkenberg, Hervest, auf der Hardt und in Holsterhausen.

Für Breuer zeichnet sich ein gutes Betreuungsangebot sowohl durch ausreichend und gut ausgestattete Plätze als auch durch eine gute Betreuung aus. Bei den Plätzen bestehe weiterhin Bedarf, aber man sei auf dem Weg. Bei der Qualität der Betreuung ist der Jugendamtsleiter überzeugt, „dass wir ein sehr gutes Angebot in Dorsten haben“.

Rund 30 von 160 Spielplätzen fallen weg

Das hat Dorsten auch hinsichtlich der Spielplätze - zumindest was die schiere Menge betrifft. „Mit derzeit 160 Spielplätzen hat Dorsten etwa so viele Spielflächen wie Oberhausen, das dreimal so viele Einwohner hat und mit nur 77 Quadratkilometern im Gegensatz zu Dorsten mit seinen 170 Quadratkilometern deutlich weniger Grün und Freifläche, die ebenfalls zum Spielen einlädt“, so Breuer.

Rund 37 Prozent der Umfrage-Teilnehmer finden das Spielplatz-Angebot „gerade richtig“, 31 Prozent sind der Meinung, dass das „eher zu wenig“ sind.

Seit zwei Jahren arbeitet die Verwaltung an der Optimierung der Spielplatzlandschaft. In den kommenden Jahren werden rund 30 aufgegeben. Andere werden dafür aufgewertet: In diesem Jahr sind etwa die Spielplätze Napoleonsweg (Wulfen), Friedensplatz (Holsterhausen), Marderweg II (Hardt) und Gustav-Mahler-Weg (Feldmark) dran. Im nächsten Jahr werden laut Breuer „zwei bis drei weitere“ qualifiziert. Man investiere in diesem Jahr rund 184.000 Euro.

Die Stellungnahme der Verwaltung zu den Umfrage-Ergebnissen kann oft nur zusammengefasst veröffentlicht werden. Vollständig nachzulesen ist sie auf www.dorsten.de.
Lesen Sie jetzt