Orchester kämpft ums Überleben

Mitgliederwerbung

DORSTEN Sehr erleichtert gingen Musikschul- und Elternvertreter am Mittwochnachmittag nach einem Gespräch mit Bürgermeister Lütkenhorst und Klaus Schmidt, Leiter des Amtes für Kultur- und Weiterbildung, auseinander: "Wir haben klar machen können, dass die Stadt nicht daran interessiert ist, das Sinfonieorchester platt zu machen, sondern, dass das Orchester umgestaltet werden muss, um lebensfähig bleiben zu können", stellte Lütkenhorst das neue Konzept vor, das man gemeinsam erörterte.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 02.07.2009, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Orchester kämpft ums Überleben

Das Sinfonieorchester der Musikschule Dorsten hofft auf Verstärkung.

Die Problematik liegt darin, dass das Musikschul-Orchester den Nachwuchs nicht mehr aus den eigenen Reihen speisen kann. Der wachsende Quell der "JeKi"-Kinder sprudelt erst in einigen Jahren. "Deshalb geben wir dem Leiter Josef Jahn bis zum Jahresende, sein Orchester zu öffnen und Mitglieder aus anderen Bereichen anzuwerben", denkt Lütkenhorst beispielsweise an das Mitwirken von musikinteressierten Schülern und Dorstener Bürgern.

"Musiker und Eltern, aber auch der Leiter und die Lehrer der Musikschule werden dabei helfen müssen, Kinder für eine Orchestergemeinschaft zu begeistern", haben bereits auch Eltern ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. So könne im Idealfall sogar ein Generationen übergreifendes, eigenständiges Sinfonieorchester entstehen.

Die Verstärkung der Ensemblearbeit bis hin zu Spielkreisen in allen Disziplinen ist ein weiterer Baustein im neuen Konzept. Jetzt hofft die Musikschul-Gemeinschaft möglichst viele Menschen zum fröhlichen Mitspielen motivieren zu können.

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