Polizei schnappt mutmaßlichen Supermarkträuber - es soll ein 33-Jähriger aus Dorsten sein

Raubserie in Dorsten

Die Ermittlungskommission „Durstina“ der Polizei hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Supermarkträuber festgenommen. Dem Dorstener wird vorgeworfen, acht Überfälle begangen zu haben.

Dorsten

, 12.12.2019, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rewe und dm an der Händelstraße sind von dem unbekannten und bewaffneten Räuber in kurzer Zeit mehrfach heimgesucht worden.

Rewe und dm an der Händelstraße sind von dem unbekannten und bewaffneten Räuber in kurzer Zeit mehrfach heimgesucht worden. © Claudia Engel

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, habe es nach der seit Mai andauernden Raubserie in der Feldmark eine Festnahme durch die Ermittlungskommission „Durstina“ der Polizei gegeben. Es handelt sich um einen 33-Jährigen aus Dorsten, der bei acht Überfällen auf Supermärkte und Verbrauchermärkte in den Stadtteilen Feldmark und Hardt Angst und Schrecken unter den Verkäuferinnen und Kassiererinnen von dm, Rewe und Fressnapf an der Händelstraße und der Bochumer Straße sowie bei Edeka Weierstahl auf der Hardt an der Seikenkapelle verbreitet haben soll.

„An einem der Tatorte gesicherte Spuren konnten dem 33-Jährigen zugeordnet werden“, teilte die Polizei mit. „Bei solchen Raubserien ist das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger besonders berührt. Die akribische und professionelle Arbeit der Ermittlungskommission hat dazu geführt, dass der Tatverdächtige nicht weiter für Unruhe sorgen kann“, so Recklinghausens Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

Sprecher Andreas Lesch führte auf Anfrage weiter aus, dass es nicht Hinweise aus dem Umfeld des Tatverdächtigen gewesen seien, die zum Fahndungserfolg geführt hätten. „Es war wirklich klassische Ermittlungsarbeit“, sagte er.

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Der Tatverdächtige wurde im Amtsgericht Dorsten dem zuständigen Richter, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen, vorgeführt. Er erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

Mögliche Tatwaffe bei einer Durchsuchung gefunden

Die Ermittler fanden bei einer Durchsuchung unter anderem die mögliche Tatwaffe. Der Täter war stets nach demselben Muster vorgegangen: Er betrat kurz vor Schließung des Supermarktes vermummt und bewaffnet die Läden und bedrohte die Kassiererinnen und Kassierer mit seiner Waffe. Die händigten dann Bargeld aus. Der Täter flüchtete zu Fuß.

Ob der festgenommene Mann geständig ist, wollte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten.

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